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R+V Mietnomadenversicherung Mietnomaden Schutz

R+V MietschutzPolice

Das Plus an Sicherheit für Vermieter

Feld Mietnomadenversicherung ab 8,77 pro Monat Feld Mietnomadenversicherung Mietnomaden & Mietausfall Erstattung von Sachschäden Kostenlose Anwalts-Hotline Feld Mietausfallversicherung Antragsoptionen E-Mail  |  Post  |  Online R+V Logo Mietnomadenversicherung Jetzt abschließen

Die bewährte Mietausfall- und Mietnomadenversicherung für Vermieter

Ob aus Vorsatz, aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit wenn Mieter nicht zahlen, kumulieren sich Mietausfälle schnell zu großen Fehlbeträgen. Auch unabhängig von Mietausfall können teure Sachschäden entstehen und Mietnomaden führen zu Räumungs- und Entrümpelungskosten sowie entgangenen Mieteinnahmen wegen zeitaufwändiger Sanierung und Renovierungen.

Die R+V MietschutzPolice schützt jeden Vermieter umfassend und zuverlässig vor Mietausfall und Sachschäden und hilft dem Vermieter bei Rechtsfragen rund um die Immobilie mit kompetentem Rat am Telefon.

Sorgen auch Sie rechtzeitig vor und schützen Sie Ihr vermietetes Wohneigentum.

Vermieterschutz Informationspaket

Informieren Sie sich hier zu unseren Versicherungs­optionen, vergleichen Sie die Mietschutz­Police mit dem ARAG Mietausfall­schutz oder laden Sie sich einfach das Informations­paket herunter .

Fragen zur MietschutzPolice? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 60


R+V MietschutzPolice auf einen Blick

Schutz vor Mietausfällen

Mietrückstände - Die R+V MietschutzPolice übernimmt fehlende Mieteinnahmen durch Mietrückstände einschließlich der Nebenkosten bis in Höhe der im Versicherungsantrag vereinbarten Summe (abzüglich dem vereinbarten Selbstbehalt) sogar rückwirkend bis 3 Monate ab Schadensmeldung.

Nutzungsentgelt - Übernommen wird das sogenannte Nutzungsentgelt in Höhe der Warmmiete, wenn der Mieter nach Kündigung und Ende des Mietvertrags weiter in der Wohnung verbleibt.

Entgangene Mieteinnahmen - Die R+V MietschutzPolice übernimmt bis zur vereinbarten Höhe Verluste wegen renovierungsbedingt entgangener Mieteinnahmen, wenn vom Vormieter verursachte Schäden vor der Neuvermietung Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten notwendig machen (bis zu 3 Monate).

Schutz vor Sachschäden

Reparatur und Ersatz - Die R+V MietschutzPolice übernimmt bis zur Höhe der im Versicherungsantrag vereinbarten Summe die Kosten von Sachschäden (auch ohne Mietausfallschaden!) wie die Reparatur oder den Ersatz von zerstörten, beschädigten oder entwendeten Gegenständen der Wohnungseinrichtung.

Entrümpelung und Sanierung - Zudem übernimmt sie die Kosten für Sanierung, Grundreinigung und Desinfektion sowie Entrümpelungs- und Einlagerungskosten für bis zu 2 Monate. Auch Schäden nach Tod des Mieters sind abgedeckt. Auf Wunsch wird im Schadensfall ein Dienstleistungsunternehmen zur Beseitigung von Sachschäden vermittelt.

Fachanwalt am Telefon

Haben Sie rechtliche Fragen rund um Ihre Immobilie, können Sie sich auf der R+V Vermieter-Hotline durch einen Fach­anwalt so oft Sie wollen und kostenlos sogar zu Ihren nicht ver­sicherten Wohn­ein­heiten telefonisch beraten lassen.


Mietausfallversicherung & Rechtsstreit - Wieviel Rechtsschutz brauchen Sie?

Leistungsanspruch aus der R+V-MietschutzPolice besteht immer dann, wenn ein Anspruch des Vermieters gegenüber dem Mieter besteht. Im Zweifel hat der Vermieter jedoch selbst für die Durchsetzung seiner Ansprüche zu sorgen. Oft reicht dafür schon die Unterstützung der hochwertigen R+V Anwalts-Hotline.

Bleibt der Mieter jedoch trotz Kündigung in der Wohnung oder wird die Forderung bestritten, bleibt nur der Rechtsweg. Ein Vermieterrechtsschutz schützt vor den Kosten eines Rechtsstreits.

Für Vermieter kleiner Objekte, die lediglich eine Grundabsicherung suchen, ist der ARAG Basis-Rechtsschutz eine günstige Alternative.

Für einen umfassenden Vermieterrechtsschutz und vor allem bei höheren Mieten empfiehlt sich jedoch der Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz oder die Komfort- und Premiumvariante des ARAG Vermieterrechtsschutz als sinnvolle Ergänzung zur Mietausfallversicherung.

Der ARAG Basis-Rechtsschutz in Verbindung mit der R+V Mietschutz-Police ist eine Option für Vermieter kleiner Objekte, die eine günstige Grundabsicherung bei Rechtsstreit suchen. Ohne Selbstbehalt und mit unbegrenzter Deckungssumme schützt er bei der Rechtsverfolgung vor Gerichten. Für den außergerichtlichen Bereich besteht kein Versicherungsschutz. Den ARAG Basis-Rechtsschutz gibt es ab 50,05€ Jahresbeitrag.

Eine Aufstellung zum Leistungsumfang finden Sie hier in der Leistungsbeschreibung ARAG Basis-Rechtsschutz.


Tarifoptionen

Passen Sie Ihren Versicherungsschutz individuell an Ihr Mietobjekt an. Haben Sie mehrere Wohneinheiten, wird jede Einheit separat versichert.

Sie können für jede Wohneinheit eine pauschale Versicherungssumme (Mietausfall & Sachschäden) von entweder 5.000€, 10.000€, 15.000€ oder 20.000€ vereinbaren. Bei Sachschäden wird auch unabhängig von Mietausfall geleistet. Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von der gewählten Versicherungssumme, dem Selbstbehalt (2 oder 3 Monatskaltmieten) und der Vertragslaufzeit.

Berechnen Sie Ihren Versicherungsbeitrag für die gewünschte Tarifoption einfach und schnell auf der Beitragseite.


Bonitätsprüfung des Mieters

Beim Abschluss der MietschutzPolice und bei Mieterwechseln prüft die R+V kostenlos die Bonität des Mieters. Nur Mieter mit positivem Ergebnis werden versichert. Voraussetzung für die Bonitätsprüfung durch die R+V ist ein unterschriebener Mietvertrag.

Wollen Sie vor Unterzeichnung des Mietvertrags die Bonität eines Mieters prüfen, nutzen Sie doch einfach die R+V MietkautionsBürgschaft: Ihr Mieter kann sich über SeguraDirekt.de in wenigen Minuten eine Bürg­schaft reservieren und ist mit der Reservierungszusage automatisch bonitätsgeprüft. Die Reservierung ist für den Mieter unverbindlich und kostenlos. Mehr Infor­mationen zur R+V MietkautionsBürgschaft im Informationspaket für Vermieter.


R+V MietschutzPolice im Detail

Schadensbeispiele

Was auch immer die Gründe für Mietausfälle und Sachschäden sind, den Vermieter treffen sie meist unvorbereitet und hart:

Ihr Mieter wird arbeitslos und zahlt keine Miete mehr. Nach vier Monaten zieht er überstürzt aus. Erst nach und nach wird Ihnen das Ausmaß des Schadens deutlich.
Vielleicht macht ein Messi Ihre vermietete Wohneinheit zur Müllhalde und es entstehen hohe Entrümpelungs-, Reinigungs- und Sanierungskosten.
Oder Sie stellen beim Auszug überraschend erhebliche Sachschäden wie zerbrochene Badarmaturen, zerkratztes Ceran-Kochfeld, zerstörte Türen und ein ruiniertes Parkett fest und die Schäden sind durch die einbehaltene Mietkaution bei weitem nicht gedeckt.
Im schlimmsten Fall zahlt Ihr Mieter von Anfang an keine Miete und setzt sich mehrere Monate in der Wohnung fest. Kurz vor Durchführung der Räumung taucht er unter und hinterläßt die Wohnung in katastrophalem Zustand.

In diesen Fällen schützt Sie die R+V MietschutzPolice vor großen finanziellen Verlusten, steht Ihnen mit rechtlichem Rat beiseite und unterstützt Sie auf Wunsch bei der Beseitigung von Sachschäden.

Ausgeschlossene Leistungen

Durch die R+V MietschutzPolice nicht ersetzt werden u.a. Schäden

die durch natürliche und vertragsgemäße Nutzung (Verschleiß) entstanden sind und durch Schönheitsreparaturen behoben werden können

die durch gerichtliche und außergerichtliche Geltendmachung der Ansprüche (Rechtsverfolgungskosten) entstehen. Solche Kosten können durch einen Vermieterrechtsschutz abgesichert werden.

wenn das Mietverhältnis mit einem Verwandten geschlossen ist

wenn die Mieteinheit eine Ferienwohnung ist (wegen der Kürze der Mietdauer)

durch Mietausfälle wegen Leerstand

wenn Sie mit Ihrer Beitragszahlung in Verzug sind

wenn Ihnen Zahlungsansprüche aus einer anderweitigen Versicherung zustehen

wenn die geltend gemachten Ansprüche gegen den Mieter nicht gerichtlich durchsetzbar sind, z.B. bei der Einrede wegen Verjährung. In diesem Fall hilft dann auch kein Vermieterrechtsschutz, weil Ihr Anspruch nicht erfolgreich einklagbar ist.

Gut zu wissen: Verjährte Forderungsansprüche sind nicht versichert. Die Ansprüche auf Schadenersatz verjähren nach §548 BGB 6 Monate nach offizieller Übergabe der Wohnung an den Vermieter. Werden danach Schadensersatzansprüche erhoben, hat der Mieter das Recht auf Einrede wegen Verjährung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice.

Leistungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für den Versicherungs­schutz der MietschutzPolice:

Das Mietverhältnis ist unbefristet, ungekündigt und es besteht kein Untermietverhältnis. Die zu versichernde Wohneinheit ist in der Bundesrepublik Deutschland gelegen und wird zu Wohnzwecken an privat vermietet.

In den letzten 12 Monaten lag keine Mietvertragsverletzung wie unpünktliche Mietzahlungen, Sachleistungsforderungen oder Stundung vor.

Die Bonität des Mieters wird bei Antragstellung durch die R+V geprüft und das Ergebnis ist positiv. Die Bonitätsprüfung durch die R+V ist selbstverständlich kostenlos.

Damit der Antrag ordnungsgemäß geprüft werden kann, müssen zudem alle Fragen im Antrag wahrheitsgemäß und vollständig beantworten werden.

Voraussetzungen, damit die R+V MietschutzPolice leisten kann:

Sie müssen den Mieter unter Fristsetzung zur Zahlung des Mietrückstandes oder Schadenersatzanspruchs (z.B. Handwerkerrechnung) aufgefordert haben und innerhalb dieser Frist keinen Forderungsausgleich erhalten haben. Mieter oder Vermieter haben das Mietverhältnis schriftlich gekündigt. Befindet sich der Mieter nach der Kündigung mit Zahlungen im Verzug, müssen Sie eine Klage auf Räumung und Herausgabe der Wohneinheit betreiben.

Gut zu wissen: Ist der Mieter unbekannt verzogen, reicht es, dass Ihre Bemühungen zur Ermittlung der neuen Anschrift erfolglos waren. Ist der Mieter verstorben, ist es ausreichend, wenn die Ansprüche gegen Erben erfolglos geltend gemacht wurden oder Sie keine Informationen zu Erben gefunden haben.

Pflichten des Versicherungsnehmers:

Während der Vertragslaufzeit müssen Sie der R+V wichtige Änderungen mitteilen, wie z.B. das Ende des Mietvertrags oder den Verkauf der versicherten Wohneinheit. Um den Versicherungs­schutz bei Mieterwechsel zu erhalten, muss der Mieterwechsel der R+V gemeldet werden. Dazu können Sie das Mieterwechselformular nutzen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice.

Leistungshöhe bei der MietschutzPolice

Die maximale Leistungshöhe entspricht der im Antrag vereinbarten Versicherungssumme von entweder 5.000€, 10.000€, 15.000€ oder 20.000€.

Die Versicherungssumme bezieht sich dabei auf eine versicherte Wohneinheit und steht im Schadensfall als Höchstentschädigung für alle Schadenspositionen zusammen insgesamt einmal zur Verfügung.

Dabei wird von dem ersatzfähigen Schaden ein Selbstbehalt von 3 Monatskaltmieten (oder optional 2 Monatskaltmieten bei entsprechender Tarifwahl) einbehalten, was in der Regel durch die Mietkaution abgedeckt ist, so dass Sie unter Umständen keinen Eigenanteil am Schaden tragen müssen.

Macht der Mieter gegen Ihre vor Gericht erhobenen Ansprüche Einwendungen, Einreden oder Gegenansprüche geltend, leistet R+V auf Antrag eine Vorbehaltszahlung in Höhe von 50% des ansonsten ersatzfähigen Schadens abzüglich der halben Selbstbeteiligung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice.

Versicherungszeiten

Versicherungsbeginn

Der Versicherungs­schutz beginnt mit dem Ausstellungsdatum der Versicherungspolice, aber nicht vor Antragstellung oder Wohnungsübergabe an den Mieter. Bei verspäteter Zahlung des Erstbeitrags beginnt der Versicherungs­schutz erst mit dem Tag des Zahlungseingangs.

Versicherungslaufzeit

Die Laufzeit beträgt 1 Jahr oder 3 Jahre (dann mit Laufzeitrabatt). Nach Ablauf der Vertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor dem jeweiligen Ablauf von einer der vertragsschließenden Parteien schriftlich gekündigt wird.

Versicherungsende

Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Vertragsablauf. Bei Verkauf, Eigennutzung oder längerdauerndem Leerstand der versicherten Wohneinheit können Sie auch fristlos kündigen. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung anteilig erstattet.

Der Versicherungsvertrag endet nicht mit dem Ende des versicherten Mietverhältnisses. Erst nach 3 Monaten Leerstand besteht ein Sonderkündigungsrecht. Bei Mieterwechsel muss dies der R+V mitgeteilt werden, um erneut Versicherungs­schutz zu erhalten. Dies geht z.B. über das Mieterwechselformular.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice.

Versicherungsbeitrag

Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von

der gewählten Versicherungssumme (5.000€, 10.000€, 15.000€ oder 20.000€)

der Vertragslaufzeit (ein oder drei Jahre, dann mit Laufzeitrabatt) und

dem gewählten Selbstbehalt

Optional kann der reguläre Selbstbehalt von 3 Monatskaltmieten mit einem Beitragsaufschlag von 5% auf 2 Monatskaltmieten reduziert werden. Das bietet sich an, wenn Sie z.B. nur 2 Monatskaltmieten Mietkaution erhalten haben.

Der erste Beitrag ist sofort nach Erhalt des Versicherungsscheins und Zugang der Zahlungsaufforderung fällig, der Folgebeitrag danach immer jährlich im Voraus.

Berechnen Sie den Versicherungsbeitrag für Ihre gewünschte Tarifoption einfach und schnell auf der Beitragseite.

Versicherungs­bedingungen

Maßgeblich für den Versicherungs­schutz sind die im Antrag, dem Versicherungsschein und den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice getroffenen Regelungen. Bitte lesen Sie diese sorgfältig vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung durch. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Tarifauswahl und Versicherungsbeitrag

Ihr Versicherungsbeitrag:


Jahresbeitrag des ARAG Basis-Rechtsschutz

Berechnen Sie hier, was die Ergänzung der MietschutzPolice mit dem ARAG BASIS-Rechtsschutz kostet.

GUT ZU WISSEN: Besitzen Sie mehrere Wohneinheiten im gleichen Haus, können Sie mit der R+V MietschutzPolice gezielt einzelne Einheiten schützen. Sie müssen also nicht alle Ihre Einheiten im gleichen Haus versichern. Bei einem Vermieterrechtsschutz hingegen müssen immer alle Ihre Einheiten im gleichen Objekt zusammen versichert werden. Eine gezielte Auswahl ist da nicht möglich.

Ihr Versicherungsbeitrag:

Fragen zur R+V MietschutzPolice

Fragen vor Vertragsabschluß

Bei SeguraDirekt.de haben Sie mehrere Optionen Ihren Versicherungsantrag zu stellen. Am einfachsten füllen Sie hier online sicher und geschützt Ihren Antrag aus. Sie erhalten von uns sofort ein E-Mail zur Bestätigung, dass wir Ihren Antrag erhalten haben. Erst wenn Sie in diesem E-Mail durch einen Klick auf den dort hinterlegten Link Ihren Wunsch auf Vertragsabschluss bestätigen, übertragen wir Ihre Daten verschlüsselt und sicher direkt an das Versicherungsunternehmen.
Sie wollen Ihren Antrag nicht online stellen? Gehen Sie auf "jetzt abschließen", wählen Sie den gewünschten Versicherungsschutz und laden sich das Antragsformular herunter oder lassen es sich per E-Mail zuschicken. Sie füllen den Antrag zu Hause in Ruhe aus, unterschreiben und schicken ihn per E-Mail, Fax oder Post zurück an uns.
Sie erhalten Ihren Versicherungsschein (Police) dann nach Prüfung und Annahme durch den Versicherer kurze Zeit später per Post. Damit ist der Versicherungsvertrag geschlossen, sofern Sie nicht Ihr Widerrufsrecht ausüben. Der Beginn des Versicherungsschutzes hängt von Ihrer rechtzeitigen Beitragszahlung ab. Bitte lesen Sie sich vor Antragstellung vor allem die Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der R+V MietschutzPolice sorgfältig durch.
Sie können bei SeguraDirekt.de Ihren Antrag ganz einfach online stellen. Selbstverständlich bieten wir aber auch den klassischen Papierantrag per E-Mail, Fax oder Post: gehen Sie auf "Jetzt abschließen" und wählen Sie den gewünschten Versicherungsschutz. Bevor Sie Ihre persönlichen Daten eingeben müssen, können Sie sich die Antragsdokumente per Knopfdruck schnell und unverbindlich herunterladen oder per E-Mail zuschicken lassen. Haben Sie kein E-Mail und wünschen den Versand der Dokumente per Post, dann kontaktieren Sie uns, wir helfen gerne.
Nach Erhalt des Versicherungsscheins (Police) und aller Vertragsunterlagen können Sie innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Sie müssen das in schriftlicher Form tun. Einzelheiten zum Widerrufsrecht finden Sie in den AVB und unseren AGB.
Nein. Mit der R+V MietschutzPolice können nur zu Wohnzwecken an privat vermietete Wohneinheiten versichert werden.
Ja, eine Wohneinheit wird auch dann ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt, wenn sich darin außer den Wohnräumen zusätzlich ein Büroraum befindet.
Ja. Die Hausverwaltung braucht in diesem Fall eine entsprechende Vollmacht vom Vermieter. Alternativ gibt es die MietschutzPolicen der R+V jetzt neu auch als Mietschutz für Dritte speziell für Hausverwalter, Immobilienmakler oder Bauträger. Dabei wird die Versicherung als kundenfreundliche Serviceleistung angeboten. Der Hausverwalter ist dann Beitragszahler und Versicherungsnehmer und der Vermieter ist die begünstigte Person des Vertrags. Fragen Sie Ihren Hasuverwalter, ob er diesen Service schon anbietet oder anbieten möchte. Wir informieren dazu gerne.
Bei der R+V MietschutzPolice wird Versicherungs­schutz für jede einzelne Wohneinheit separat vereinbart und kann nicht als "Gesamtlösung" für alle vermieteten Wohneinheiten genutzt werden. Vermieten Sie mehrere Wohneinheiten im gleichen Haus, dann können diese über den ARAG Mietausfallschutz alle zusammen versichert werden. Bei vielen Einheiten mit niedrigen Mieten kann dies die günstigere Lösung sein.
Die R+V MietschutzPolice wird ausschließlich mit den Versicherungssummen 5.000€, 10.000€, 15.000€ oder 20.000€ angeboten. Beim ARAG Mietausfallschutz werden wahlweise 6 oder 12 Monate Mietausfall versichert. Die Versicherungssumme ist damit flexibel und individuell je nach Mieteinnahmen und damit auch für sehr hohe Mieten geeignet.
Der Mieter wird durch die R+V nicht automatisch über die Bonitätsprüfung informiert.
Deshalb verpflichtet sich der Antragsteller (Vermieter) im Antrag mit der Informationsverpflichtung "andere Personen zu informieren, wenn er deren personenbezogene Daten der SeguraDirekt.de und R+V, z.B. im Antrag zur MietschutzPolice, erstmalig mitteilt. Dies gilt nur, wenn diese Person ein „Betroffener“ im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) ist und keine Ausnahme nach § 33 Absatz 2 BDSG vorliegt."
Die vom Vermieter im Antrag anzugebenden Daten des Mieters sind in diesem Zusammenhang Name, Vorname und gegebenenfalls die vorherige Adresse, wenn der Mietvertrag kürzer als 3 Monate besteht.
Haben Sie einen Mieter, der direkt aus dem Ausland zugezogen ist, dann ist es am einfachsten, wenn Sie mit Ihrem Versicherungsantrag bis zum Ablauf von 3 Monaten nach Beginn des Mietvertrags warten. Dann ist die vorherige Adresse des Mieters für die Prüfung nicht mehr ausschlaggebend und die Wohnung kann in der Regel versichert werden, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis soweit ordnungsgemäß nachgekommen ist und die Bonitätsprüfung positiv ausfällt.

Fragen zum Beitrag

Der erste Beitrag wird sofort nach Zugang des Versicherungsscheins fällig, danach immer im Voraus je nach gewählter Zahlungsperiode (jährlich, monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich). Bitte beachten Sie, dass die unterjährige Zahlung nur mit Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats möglich ist.
Hinweis: Aus buchungstechnischen Gründen zieht die R+V bei monatlicher Zahlweise manchmal die ersten beiden Monate zusammen und vorab ein. Ab dem übernächsten Beitrag erfolgt der Einzug dann regelmäßig monatlich.
Am einfachsten ist die Bezahlung per SEPA-Lastschriftmandat. So gefährden Sie auch nicht durch Zahlungsverzug Ihren Versicherungs¬schutz. Sie können die Einzugsermächtigung direkt bei Antragstellung erteilen. Auf der Webseite der R+V Versicherung können Sie auch noch nachträglich einfach und schnell unter Angabe Ihrer Versicherungsnummer Ihre Einzugsermächtigung online erteilen. Eine unterjährige Zahlweise ist immer nur mit Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats möglich. Alternativ können Sie den Jahresbeitrag bei jährlicher Zahlweise auch per Überweisung auf Rechnung bezahlen. Auf den R+V-Zahlscheinen ist zusätzlich ein QR-Code aufgedruckt, damit Sie die Rechnung auch per Online-Überweisung mit dem Smartphone oder Tablet bezahlen können. Wenn Sie Ihre Bankdaten nicht online angeben wollen, oder der Kontoinhaber vom Versicherungsnehmer abweicht, können Sie sich den Antrag per E-Mail zusenden lassen oder sich herunterladen, zu Hause mit dem SEPA-Lastschriftmandat ausfüllen und so auch gegebenenfalls vom abweichenden Kontoinhaber zusätzlich unterschreiben lassen.
Ja, die Beiträge können in der Steuererklärung in der Anlage V (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) im Zusammenhang mit den Ausgaben für das vermietete Wohnobjekte angegeben werden. Für eine weitergehende Beratung sollten Sie sich an einen Steuerberater wenden.
Nein, die Versicherungsbeiträge sind nicht umlagefähig.

Fragen zu den Versicherungszeiten und Kündigung

Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Ausstellungsdatum der Versicherungspolice, aber nicht vor Antragstellung oder Wohnungsübergabe an den Mieter. Bei verspäteter Zahlung des Erstbeitrags beginnt der Versicherungsschutz erst mit dem Tag des Zahlungseingangs bei R+V. Die Laufzeit des Vertrags beträgt wahlweise 1 Jahr oder 3 Jahre (dann mit 10% Laufzeitrabatt) und verlängert sich anschließend automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Vertrag nicht spätestens drei Monate vor dem jeweiligen Ablauf von einer der vertragsschließenden Parteien schriftlich gekündigt wird. Bei Verkauf, Eigennutzung oder längerdauerndem Leerstand (ab 3 Monate) der versicherten Wohneinheit können Sie auch fristlos kündigen. Bitte beachten Sie: Der Versicherungsvertrag endet nicht mit dem Ende des versicherten Mietverhältnisses. Erst nach 3 Monaten Leerstand besteht ein Sonderkündigungsrecht. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung rückwirkend ab dem 1. Tag des Leerstands anteilig erstattet. Bei Mieterwechsel muss dies der R+V - z.B. über das Mieterwechselformular - mitgeteilt werden, um erneut Versicherungsschutz zu erhalten.
Nein, der Versicherungsvertrag läuft weiter. Steht die Wohneinheit jedoch nach Ende des Mietvertrags länger als drei Monate leer, kann der Vertrag gekündigt werden. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung rückwirkend ab dem 1. Tag des Leerstands anteilig erstattet. Gibt es einen Nachmieter, muss dies der R+V - z.B. über das Mieterwechselformular - mitgeteilt werden, um erneut Versicherungs­schutz zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass auch für den neuen Mietvertrag die Voraussetzungen für den Versicherungs­schutz erfüllt sind. Insbesondere muss die Bonitätsprüfung des neuen Mieters durch R+V ein positives Ergebnis ergeben.
Der Versicherungs­schutz geht bei einem Mieterwechsel nicht automatisch auf den Nachmieter über. Der Mieterwechsel muss R+V - z.B. über das Mieterwechselformular - gemeldet werden. Dabei ist zu beachten, dass auch für den neuen Mietvertrag die Voraussetzungen für den Versicherungs­schutz erfüllt sind. Insbesondere muss die Bonitätsprüfung des neuen Mieters durch R+V ein positives Ergebnis ergeben.
Sie haben ein Sonderkündigungsrecht für den Fall des Verkaufs der versicherten Wohneinheit. Der Versicherungsvertrag kann dann ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden und der Beitrag wird Ihnen selbstverständlich zeitanteilig erstattet.
Sie können die R+V MietschutzPolice bis spätestens 3 Monate vor Vertragsende schriftlich kündigen.
Der Versicherungsvertrag kann auch jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden, wenn das versicherte Interesse für die im Vertrag aufgeführte Wohneinheit weggefallen ist. Dies ist z.B. der Fall
• bei Leerstand der Wohneinheit von mehr als drei Monaten (Beitragsrückerstattung ab dem ersten Tag des Leerstands),
• bei Eigennutzung der Wohneinheit
• bei Verkauf der Wohneinheit
• im Schadensfall
Bei vorzeitiger Vertragsbeendigung wird der Beitrag selbstverständlich zeitanteilig erstattet.
Haben Sie mehrere Wohneinheiten innerhalb eines Vertragsverhältnisses versichert, bleibt bei Wegfall des versicherten Interesses bei nur einer von mehreren versicherten Wohneinheiten der Versicherungs­schutz der anderen Wohneinheiten weiterhin bestehen.

Fragen zum Schadensfall

Die R+V MietschutzPolice bietet Ihnen Schutz vor Vermögensschäden, die dadurch entstehen, dass der Mieter seine Verpflichtungen aus dem Mietvertrag auf Zahlung von Mietzins, Nutzungsentgelt, Betriebskosten oder Leistung auf Schadenersatz nicht erfüllt. Versichert sind dabei nicht nur Mietausfälle während, sondern auch nach Beendigung des Mietverhältnisses. Es werden Mietrückstände, Nutzungsentgelt und entgangene Mieteinnahmen übernommen, sowie Kosten von Sachschäden erstattet. Der Versicherungsschutz bezieht sich ausschließlich auf die im Versicherungsschein genannte Wohneinheit und den dort mit aufgeführten Mieter.
Durch die R+V MietschutzPolice nicht ersetzt werden u.a. Schäden
• die durch natürliche und vertragsgemäße Nutzung (Verschleiß) entstanden sind und durch Schönheitsreparaturen behoben werden können
• die durch gerichtliche und außergerichtliche Geltendmachung der Ansprüche (Rechtsverfolgungskosten) entstehen
• wenn das Mietverhältnis mit einem Verwandten geschlossen ist
• wenn die Mieteinheit eine Ferienwohnung ist (wegen der Kürze der Mietdauer)
• durch Mietausfälle wegen Leerstand
• wenn Sie mit Ihrer Beitragszahlung in Verzug sind.
Die maximale Leistungshöhe bei der R+V MietschutzPolice entspricht der im Antrag vereinbarten Versicherungssumme von entweder 5.000€, 10.000€, 15.000€ oder 20.000€. Die Versicherungssumme bezieht sich dabei auf eine versicherte Wohneinheit und steht im Schadensfall als Höchstentschädigung für alle Schadenspositionen zusammen insgesamt einmal zur Verfügung. Dabei wird von dem ersatzfähigen Schaden ein Selbstbehalt von 3 Monatskaltmieten (oder optional 2 Monatskaltmieten bei entsprechender Tarifwahl) einbehalten, was in der Regel durch die Mietkaution abgedeckt ist, so dass Sie unter Umständen keinen Eigenanteil am Schaden tragen müssen. Macht der Mieter gegen Ihre vor Gericht erhobenen Ansprüche Einwendungen, Einreden oder Gegenansprüche geltend, leistet R+V auf Antrag eine Vorbehaltszahlung in Höhe von 50% des ansonsten ersatzfähigen Schadens abzüglich der halben Selbstbeteiligung. Es gibt keine Mindestschadenhöhe.
Ja. Von der ersatzfähigen Schadensumme pro Wohneinheit müssen Sie eine Selbstbeteiligung von drei Monatskaltmieten (oder optional 2 Monatskaltmieten bei entsprechender Tarifwahl) tragen, was aber in der Regel durch die Mietkaution abgedeckt ist, so dass Sie unter Umständen keinen Eigenanteil am Schaden tragen müssen.
Der Schaden sollte sofort nach Eintritt des Versicherungsfalls R+V gemeldet werden, z.B. wenn der Mieter trotz schriftlicher Aufforderung seine Mietrückstände oder Schadenersatzverpflichtungen nicht begleicht. Um einen Schaden zu melden, gehen Sie auf Schaden melden, dort finden Sie alle weitere Informationen.
Auf Anforderung der R+V müssen Sie zum Nachweis des Entschädigungsanspruchs geeignete Unterlagen vorweisen, die den entstandenen Schaden belegen. Das sind:
• der Mietvertrag,
• das Übergabeprotokoll bei Bezug der Wohneinheit,
• Aufstellung der von dem Vermieter eingebrachten Gegenstände bzw.
• Empfangsbestätigung für nachträglich eingebrachte Gegenstände,
• ggf. Übergabeprotokoll nach Beendigung des Mietvertrags,
• ggf. Bildaufnahmen, die den Schaden dokumentieren,
• Rechnungen und Belege, die den Schaden beziffern,
• Kopie der Kündigung des Mietverhältnisses.
Nach Prüfung der Unterlagen setzt sich R+V zunächst mit dem Mieter mit der Bitte um Stellungnahme in Verbindung. Wird seitens des Mieters die Forderung nicht plausibel bestritten oder werden keine berechtigten Einreden oder Einwendungen vorgebracht, wird der Schaden reguliert. Auch wenn der Mieter nicht auf das Anschreiben reagiert, wird die Regulierung des Schadens vorgenommen.
Wenn der Mieter plausibel darlegt, dass Ihre Forderung ganz oder teilweise nicht berechtigt sein könnte, erhalten Sie bis zur endgültigen Klärung des Anspruchs eine Vorauszahlung auf die mögliche Entschädigungsleistung. Dabei leistet R+V bis zur endgültigen Klärung des Anspruchs (die durch Sie als Versicherungsnehmer erfolgen muss) und unter Rückzahlungs-Vorbehalt eine Abschlagzahlung von 50 % abzüglich der halben Selbstbeteiligung. Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihre Ansprüche bereits vor Gericht geltend gemacht haben. Weisen Sie dann die gerichtliche Feststellung der geltend gemachten Ansprüche nach, zahlt R+V weitere Versicherungsleistungen nach Abzug der hälftigen Selbstbeteiligung aus. Können Sie jedoch den geltend gemachten Anspruch nicht nachweisen, müssen Sie R+V die erhaltenen Beträge zurück zahlen. Sie können sich gerne kostenlos durch einen von R+V vermittelten Rechtsanwalt telefonisch beraten lassen. Bitte melden Sie sich dazu über das Vermietertelefon 0800 533-1182 direkt bei der R+V.
Nein. Der Leistungsanspruch aus der R+V-MietschutzPolice besteht nur, wenn auch Ihr Anspruch gegenüber dem Mieter besteht. Sie haben als Vermieter und Versicherungsnehmer für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche selbst zu sorgen und tragen daher auch etwaige Rechtsverfolgungskosten selber. Dies gilt auch für die Rechtsverfolgungskosten im Zusammenhang mit einer Räumungsklage. Ein Vermieterrechtsschutz ist daher eine sinnvolle Ergänzung zur Mietausfallversicherung. R+V trägt allerdings nach Leistung im Schadensfall die Regresskosten und das Regressrisiko, wenn der Mieter zahlungsunfähig ist. Sie können sich zudem gerne jederzeit und kostenlos durch einen von R+V vermittelten Rechtsanwalt telefonisch beraten lassen. Melden Sie sich bitte dazu über das Vermietertelefon 0800 533-1182.

Mehr zum Rechtsschutz...

Sie wollen mehr rund ums Thema Vermieter­rechtsschutz­ erfahren? Auf der Übersichtseite zum Vermieter­schutz finden Sie all­ge­meine Infor­ma­tionen und Wissens­wertes übersichtlich zusammen­gestellt.

Informieren Sie sich hier zu unseren Versicherungs­optionen oder laden Sie sich einfach unser Informations­paket zum Vermieterschutz herunter.


Und was ist eigentlich...

Wird eine Indexmiete im Mietvertrag vereinbart, einigen sich Mieter und Vermieter im Voraus, dass die Nettomiete laufend an die Veränderung der Inflations­rate (Index der Konsumenten­preise) angepasst wird, um der allgemeinen Kosten­entwicklung Rechnung zu tragen. Zusätzliche Miet­erhöhungen z.B. wegen Modernisierungs­maßnahmen sind bei dieser Miet­vertrags­form nicht zulässig, es sei denn die Sanierungs­maßnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Eine Indexmiete kann vereinbart werden, wenn der Mietvertrag für mindestens 5 Jahre abgeschlossen wird. Es reicht dabei allerdings, dass nicht der Mieter, sondern nur der Vermieter an die 5 Jahre Mindest­mietdauer gebunden ist.
Ist im Mietvertrag eine Staffel­miete vereinbart, werden zu Beginn des Miet­verhältnisses die Miet­erhöhungen für die nächsten Jahre vorab festgelegt und zwar genau um welche Beträge in Euro und zu welchem Datum. Mieter und Vermieter vereinbaren also genau, wann die Miete um welchen Betrag künftig steigen wird.
Festgelegte Miet­erhöhungen dürfen bei der Staffel­miete immer nur einmal jährlich erfolgen. Während der Dauer eines Staffel­miet­vertrages sind neben den festgelegten Erhöhungen andere Miet­anpassungen nicht erlaubt mit Ausnahme der Betriebs­kosten, aber nur wenn dies im Mietvertrag auch so vereinbart wurde.
Eine Forderung muss zunächst z.B. aus einer Rechts­pflicht oder einem Vertrag (hier der Mietvertrag) heraus entstanden sein. Wenn der Mieter die Berechtigung der Forderung jedoch nicht anerkennt und als unbegründet ansieht, kann er seinen Einwand dagegen vorbringen und die Forderung bestreiten. Kommt der Mieter nach einem außer­gerichtlichen Mahn­verfahren (Zahlungs­aufforderung) der Forderung nicht nach und bleibt also die Forderung weiterhin vom Mieter bestritten, bleibt dem Vermieter nur der Rechtsweg, um vor Gericht gegen die bestrittene Forderung vorzugehen und sie damit gegebenenfalls dann gerichtlich durchzusetzen.
Gegen eine Forderung des Vermieters kann ein Mieter auch Einreden geltend machen. Damit bestreitet der Mieter nicht grundsätzlich die Berechtigung der Forderung, sondern führt Gründe an, warum er die Forderung nicht erfüllt. Klassisch ist die Einrede der Verjährung. Ist die Forderung verjährt, muss der Mieter nicht mehr leisten, auch wenn die Forderung eigentlich berechtigt ist. Eine verjährte Forderung kann daher auch nicht vom Vermieter vor Gericht durchgesetzt werden.
Viele private Vermieter und die meisten Wohnungs­gesellschaften verlangen inzwischen beim Abschluss eines Mietvertrags eine sogenannte Mieter­selbstauskunft. Damit wollen Vermieter einen besseren Eindruck zu Zuverlässigkeit und Zahlungs­verhalten des zukünftigen Mieters bekommen und problematische Miet­verhältnisse möglichst vermeiden. Die Auskunft ist freiwillig, aber in der Praxis notwendig, wenn der Mieter die gewünschte Wohnung auch bekommen möchte. Auf seriösen Seiten im Internet gibt es entsprechende Vordrucke zu einer Mieter­selbstauskunft und Hinweise, welche Fragen in einer Selbst­auskunft zulässig und welche unzulässig sind.
Im Unterschied zu ansonsten verlässlichen Mietern, die aufgrund einer ungewollten Notlage ihre Miete nicht mehr zahlen, gehen Mietnomaden meist von Anfang an mit betrügerischer Absicht ihr Mietverhältnis ein. Sie begleichen vorsätzlich nicht ihre Mietschulden, ziehen oft kurz vor der Räumung überstürzt aus und hinterlassen Mietwohnungen oft in katastrophalem Zustand.
Das Nutzungsentgelt entspricht dem Entgelt, das als Gegenleistung für die Nutzung eines Mietobjektes geschuldet wird, obwohl kein Vertragsverhältnis mehr besteht. Ein Mieter kann nach Ablauf der Mietzeit die Mietsache nicht einfach unentgeltlich weiternutzen. Wenn also z.B. der Mieter trotz Kündigung und Ende des Mietvertrags weiter in der Wohnung verbleibt, wird aus der bisherigen Warmmiete das so genannte Nutzungsentgelt, das der Mieter dem Vermieter nun schuldet.
Eine Wohneinheit umfasst die zu Wohnzwecken dienenden Räumlichkeiten (Wohnung oder Haus), soweit diese Gegenstand eines Mietvertrags sind. Besitzen Sie mehrere Wohneinheiten, die Sie absichern wollen, muss jede davon separat versichert werden.

Fragen zur MietschutzPolice? 09131-625 10 60