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Vermieterrechtsschutz

Die Alte Leipziger Rechtsschutzversicherung für Vermieter

Feld Vermieterrechtsschutz ab 13,83 pro Monat Feld Vermieterrechtsschutz Erste Wahl bei hohen Mieten Miethöhe nicht prämienrelevant Option Schadenfreiheitssystem Feld Vermieterrechtsschutzversicherung Antragsoptionen E-Mail  |  Post  |  Online Logo Vermieterrechtsschutzversicherung Jetzt abschließen

Alte Leipziger Rechtsschutzversicherung für Eigentümer und Vermieter

Rund um die vermietete Immobilie kann der Eigentümer und Vermieter in Konflikte mit den unterschiedlichsten Akteuren verwickelt werden: mit Mietern, der Eigentümergemeinschaft, mit Nachbarn, aber auch Stadt oder Gemeinde. Nicht jeder Streit endet vor Gericht. Aber im ausgesprochen konfliktreichen Immobilien- und Mietrecht sind Ärger und finanzieller Schaden groß, wenn es dann doch zum Prozess kommt.

Schützen Sie sich jetzt gezielt und umfassend mit dem Vermieterrechtsschutz der bewährten Alte Leipziger.

Alte Leipziger und ARAG (Tarifvariante Komfort) haben ein vergleichbares Leistungs- und Serviceniveau. Aufgrund unterschiedlicher Tarifstrukturen ist im Einzelfall meist eine der beiden die für Sie günstigere Versicherungslösung.
Mit unserem Produktfinder finden Sie mit einem Klick die für Sie beste Tarifvariante.

Alte Leipziger oder ARAG?

Die Alte Leipziger ist erste Wahl...

bei hohen Jahresbruttomieten, weil die Prämie unabhängig vom Mietwert ist

Bei niedrigen Mieten, Gewerbeobjekten und bei mehreren Einheiten im gleichen Haus, kann die ARAG die bessere Alternative sein

Unbegrenzte Deckungssumme

Freie Anwaltswahl

Professionelle Mediation

24h Anwaltshotline

Fragen zum Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 60


Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz auf einen Blick

Leistungsumfang

Mit dem Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz kann der Versicherungsnehmer bei einem Rechtsstreit ohne finanzielles Risiko seine rechtlichen Interessen aus Vermietung bzw. Verpachtung und aus dinglichen Rechten an Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen wahrnehmen. Versicherungsschutz besteht dabei für den Versicherungsnehmer in seiner Eigenschaft als Eigentümer, Vermieter und Verpächter der im Versicherungsschein bezeichneten Immobilie. Eine Übersicht zum Leistungsumfang auch im Vergleich zur ARAG (Tarifvariante Komfort) finden Sie hier in dieser Aufstellung zu den Leistungsarten.

24h Rechtsanwälte am Telefon (RaT)

Für das kurzfristige telefonische Abklären von Rechtsfragen haben Sie rund um die Uhr, 7 Tage die Woche über eine spezielle Telefon-Hotline Zugang zu einem "Netzwerk" von erfahrenen Rechtsanwälten. Ohne Wartezeit und Selbstbeteiligung!


Mit Hilfe eines frei wählbaren, professionellen Mediators suchen die Parteien eine ein­ver­nehm­liche Lösung, um den Rechtsstreit noch zu verhindern. Jetzt auch unkompliziert, einfach und zeitsparend per Telefon. Ohne Selbst­beteiligung und nach 3 Jahren Schadens­frei­heit sogar für nicht versicher­bare Fälle!

Leistungsbeispiele

Ihr Mieter zahlt seit Monaten keine Miete mehr. Sie müssen Miete und offene Nebenkosten einklagen.

Trotz Kündigung verlässt Ihr Mieter nicht die Wohnung. Sie reichen eine Räumungs­klage ein oder beauftragen den Gerichts­vollzieher mit der Zwangsräumung.

Ihr Mieter hält sich nicht an vertragliche Vereinbarungen und mindert grundlos die Miete. Sie wollen sich wehren.

Eine Mehrheit beschließt in der Eigentümer­versammlung umfangreiche Modernisierungs­maßnahmen, die Ihrer Ansicht nach kein Gemeinschafts­eigentum betreffen. Sie fechten den Beschluss an.

Versicherte Kosten

Abzüglich gewähltem Selbstbehalt werden zur außergerichtlichen und gerichtlichen Wahrnehmung der rechtlichen Interessen die folgenden Kosten getragen:

Gesetzliche Anwaltsgebühren eines frei wählbaren Rechtsanwaltes

Gerichtskosten

Zeugengelder/Sachverständigenhonorare (nicht für außergerichtliche Privatgutachten)

Kosten des Gegners, soweit der Versicherungsnehmer diese tragen muss

Kosten einer professionellen Mediation


Der Rechtsschutzfall

Voraussetzung für die Leistungspflicht der Vermieter­rechtsschutz­versicherung ist das Vorliegen eines Rechtsschutzfalles (Verstoß gegen Rechtspflichten). Im Rahmen der Deckungsanfrage prüft die Alte Leipziger, ob der Rechtsschutzfall vertraglich abgesichert ist (evtl. Wartezeiten, Ausschlüsse, ursächlicher Schadenszeitpunkt). Nur mit einer verbindlichen Deckungszusage werden die Kosten des anstehenden Rechtsstreits von der Versicherung auch übernommen.

Selbstverständlich wollen Sie im Schadensfall einen Anwalt Ihres Vertrauens. Es besteht daher bedingungsgemäß freie Anwaltswahl. Haben Sie noch keinen Anwalt, vermittelt Ihnen die Alte Leipziger aus ihrem Netzwerk gerne einen qualifizierten Fachanwalt.


Tarifoptionen

Der Vermieterrechtsschutz ist objektbezogen. Haben Sie mehrere Mietobjekte, wird Versicherungsschutz für jedes Objekt separat und individuell vereinbart. Besitzen Sie allerdings mehrere Einheiten im gleichen Haus, müssen ohne Ausnahme alle Ihre Einheiten von gleicher Nutzart in diesem Haus gemeinsam versichert werden (alle Wohneinheiten und/oder alle gewerblichen Einheiten im gleichen Haus).

Objekte mit weniger als 50% gewerblicher Nutzung können zu Wohnzwecken vermieteten Einheiten gleichgestellt und zum Privattarif versichert werden. Für alle anderen gewerblichen Objekte empfehlen wir die Versicherung über die ARAG.

Besonders attraktiv: als Tarifoption bietet die Alte Leipziger die Teilnahme am Schadensfreiheitssystem. Dabei reduziert sich der gewählte Selbstbehalt im Laufe schadenfreier Jahre bis auf 0€. Dabei können schadenfreie Jahre einer vergleichbaren Vorversicherung auf Antrag sogar angerechnet werden!

Berechnen Sie jetzt Ihren Versicherungsbeitrag für den Vermieterrechtsschutz ganz einfach auf der Beitragseite.


Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz im Detail

Versicherungs­bedingungen

Maßgeblich für den Versicherungs­schutz sind die im Antrag, dem Versicherungsschein und den Allgemeine Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017) getroffenen Regelungen.
Bitte lesen Sie diese sorgfältig vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung durch. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Leistungsarten & Leistungsumfang

Leistungsarten

Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz (außergerichtlich/gerichtlich) - Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Miet- und Pachtverträgen (Kündigung, Mieterhöhung, Nebenkostenabrechnung, Abstandszahlungen,...) sowie sonstigen Nutzungsverhältnissen und dinglichen Rechten, die Grundstücke, Gebäude oder Gebäudeteile betreffen (Nießbrauch, Wohnrechte, Wegerechte,..)

Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten - Wahrnehmung rechtlicher Interessen in steuer- und abgaberechtlichen Angelegenheiten vor deutschen Finanz- und Verwaltungsgerichten (Beispiele: Grundsteuer, Abwasser-, Straßenreinigungs-, Abfallbeseitigungsgebühren). NICHT: Steuerliche Bewertung, sowie einmalige Erschließungs- und sonstige Anliegerabgaben (außer laufend erhobene Gebühren für die Grundstücksversorgung). Dies könnte nur über den Premiumschutz bei der ARAG abgesichert werden.

Schadenersatz-Rechtsschutz (außergerichtlich/gerichtlich) - Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen (materielle oder ideelle Schäden) bei Ansprüchen aus der Verschuldens- und Gefährdungshaftung (Beispiele: Hauswand wird mit Graffiti verunreinigt, Gartenzaun wird umgefahren). NICHT: Schadenersatzansprüche wegen Verletzung eines Vertrages (z.B. Kauf- oder Reparaturvertrag)

Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz (außergerichtlich/gerichtlich) - bei Auseinandersetzungen zu Ordnungswidrigkeiten, wie z.B. Anzeige wegen des Vorwurfs von Lärm- oder Geruchsbelästigung oder Verwendung nicht geeichter Messgeräte beim Ablesen der Heizung

Erweiterter Verwaltungs-Rechtsschutz vor Gerichten - Beispiel: Streit um Einhaltung von Brandschutzvorschriften

Aktiver Straf-Rechtsschutz mit Opfer-Rechtsschutz (außergerichtlich/gerichtlich) - Beispiele: Körperverletzung aufgrund Verletzung der Streupflicht oder Gewässerverunreinigung oder unerlaubter Umgang mit Abfällen

Leistungsumfang

Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Wahrnehmung der rechtlichen Interessen werden die dafür erforderlichen Kosten bis zur Höhe der Versicherungssumme unter Berücksichtigung der tariflich oder vertraglich gegebenen Selbstbeteiligung getragen. Hierunter fallen:

Eigene Anwaltskosten • Gerichtskosten • Kosten einer Mediation • Kosten eines Schieds- oder Schlichtungsverfahrens (bis zur 2-fachen Höhe der Gebühren und Kosten für ein staatliches Gericht 1. Instanz) • Kosten eines Verwaltungsverfahrens • Übliche Kosten eines Sachverständigen in bestimmten Fällen • Kosten des Gegners, die der Versicherungsnehmer zu tragen hat • Bis zu 4 Zwangsvollstreckungsmaßnahmen je Vollstreckungstitel • Dolmetscher- und Übersetzungskosten und unbegrenzt Strafkautionen

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Ausgeschlossene Leistungen

Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz ist das Bauherren- oder Baurisiko und Rechtsfälle im Zusammenhang mit Erwerb, Veräußerung, Planung, Errichtung, genehmigungs-/anzeigepflichtigen baulichen Veränderungen sowie deren Finanzierung. Im Premiumschutz der ARAG ist ein Bauherren-Rechtsschutz bis 10.000€ Versicherungssumme enthalten.

Ausgeschlossen sind auch Bergbauschäden, Enteignungs-, Restitutions-, Planfeststellungs-, Flurbereinigungsverfahren sowie im Baugesetzbuch geregelte Angelegenheiten

Ausgeschlossen ist Streit gegen mitversicherte Personen, also falls z.B. der Mieter ein Verwandter des Vermieters ist

Nicht versichert werden Untermietverhältnisse sowie Ferienwohnungen , also die kurzfristige, wiederholte Vermietung einer Wohnung. Voraussetzung für den Vermieterrechtsschutz ist ein dauerhaftes, auf mindestens 24 Monate ausgelegtes Mietverhältnis

Ausgeschlossen sind Ansprüche aus Verträgen mit Dritten, wie z.B. Handwerker. Dieser sogenannte Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht ist im Premiumpaket der ARAG enthalten, oft aber auch im Rahmen eines Privatrechtsschutzes.

Wenn die teilweise gewerbliche Nutzung einer Wohneinheit weniger als 50% beträgt, gilt die Wohnung als ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt und kann günstig zum Privattarif versichert werden. Die Wahrnehmung rechtlicher Interessen im Zusammenhang mit der teilweise gewerblichen Nutzung ist in diesen Fällen dann ausgeschlossen

Bauwerke auf fremden Grundstücken (Ausnahme Erbbaurecht) sind nicht versicherbar

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Leistungs­voraussetzungen & Wartezeiten

Nicht jede Wahrnehmung rechtlicher Interessen ist versichert. Voraussetzung für die Leistungspflicht der Versicherung ist das Vorliegen eines Rechtsschutzfalles (tatsächlicher oder behaupteter Verstoß gegen Rechtspflichten). Im Rahmen der Deckungsanfrage prüft die Alte Leipziger, ob der Rechtsschutzfall vertraglich abgesichert ist (evtl. Wartezeiten, Ausschlüsse, ursächlicher Schadenszeitpunkt). Nur mit einer verbindlichen Deckungszusage werden die Kosten des anstehenden Rechtsstreits von der Versicherung auch übernommen.

Obliegenheiten

Wenn ein Rechtsschutzfall eintritt und der Versicherungsnehmer einen Rechtsanwalt benötigt, muss er den Schaden unverzüglich beim Versicherer melden. Nach Eintritt eines Rechtsschutzfalles hat der Versicherungsnehmer eine Aufklärungs- und Auskunftspflicht gegenüber der Alte Leipziger sowie dem beauftragten Rechtsanwalt. Kostenauslösende Maßnahmen wie z.B. Klageerhebung, Rechtsmitteleinlegung oder Klageerweiterung sind im Vorfeld abzustimmen.

Wartezeit

Es besteht eine generelle Wartezeit von 3 Monaten. In folgenden Fällen besteht eine verlängerte Wartezeit von 12 Monaten:
Kündigung wegen Eigenbedarfs
Bei Mieterhöhungsverlangen
Umweltbedingte Beeinträchtigung von Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen durch Schad-, Gefahr- und Wertstoffe sowie Abfälle.

Erst nach der Wartezeit ursächlich eingetretene Rechtsschutzfälle sind versichert. Ein vorab ursächlich eingetretener Fall liegt z.B. vor, wenn Sie schon lange um Schimmel in Ihrer vermieteten Wohnung wissen und sich noch schnell vor dem absehbaren Streit um Mietminderung versichern. In solchen Fällen leistet die Versicherung nicht.

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Vertragslaufzeit & Kündigung

Versicherungsbeginn

Versicherungs­schutz besteht ab dem im Versicherungsschein genannten Termin, wenn der Versicherungsnehmer die Zahlung der Erstprämie unverzüglich nach Ablauf von zwei Wochen nach Zugang des Versicherungsscheins bzw. seiner Zustimmungserklärung (Invitatio-Modell) leistet.

Versicherungslaufzeit

Die Laufzeit beträgt 1 Jahr. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor dem jeweiligen Ablauf von einer der vertragsschließenden Parteien schriftlich gekündigt wird.

Versicherungsende

Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Vertragsablauf. Bei Verkauf, Eigennutzung oder längerdauerndem Leerstand der versicherten Wohneinheit können Sie auch fristlos kündigen. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung anteilig erstattet.

Bejaht der Versicherer seine Leistungspflicht für mindestens zwei innerhalb von zwölf Monaten eingetretene Rechtsschutzfälle, ist der Versicherer innerhalb eines Monats nach Anerkennung der Leistungspflicht für den zweiten oder jeden weiteren Rechtsschutzfall berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zu kündigen. Im Falle einer Beitragsanpassung hat zudem der Versicherungsnehmer ein Kündigungsrecht.

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Assistance-Leistungen

Die sogenannten ABC-Services sind keine tatsächlichen Versicherungsleistungen sondern zusätzliche Assistance-Leistungen des Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz:

Der Versicherungsnehmer kann zu sehr günstigen Konditionen über das Kundenportal www.rechtsschutz-union.de Zugang zu einem modernen Inkassounternehmen erhalten, der Firma atriga GmbH, und dann folgende Leistungen in Anspruch nehmen:

A wie Auskünfte - atriga prüft die aktuelle Anschrift einer Person oder Firma, um dann z. B. berechtigte Forderungen geltend zu machen. Ebenfalls kann geprüft werden, ob eine vom Schuldner (für eine Lastschrift) benannte Bankverbindung korrekt ist.

B wie Bonitätsprüfungen - Minutenschnell verfügbare Bonitätsauskünfte sorgen dafür, dass der Versicherungsnehmer seinen Kunden, Mietern, Käufern usw. nicht "blindes Vertrauen" entgegenbringen muss. Vielmehr erhält er auf Anforderung alle verfügbaren Bonitätsauskünfte über Personen und Firmen. atriga greift hier auf speziell ausgewählte Datenbanken zu, die hohen Informationsgehalt gewährleisten.

C wie Cash-Management - Der Versicherungsnehmer hat die Möglichkeit, offene Forderungen (unbezahlt, fällig und unbestritten) gegen Dritte professionell durch ein Inkassounternehmen einfordern zu lassen.

Die vergünstigten Konditionen für den Versicherungsnehmer gelten immer solange der entsprechende Rechtsschutzvertrag besteht. Beendet der Versicherungsnehmer seinen Vermieterrechtsschutz, informiert ihn die Firma atriga, dass er durch die Kündigung auch den Vorteil der besonderen Gebühren bei der Firma atriga verliert bzw. verloren hat. Eine Vertragsbeziehung im Hinblick auf die oben genannten Finanz- und Auskunfts-Dienstleistungen kommt ausschließlich zwischen den Versicherungsnehmern und der Firma atriga zustande.
Die Alte Leipziger stellt durch die "Vertragsbeziehung" lediglich die Basis für vergünstigte Konditionen bei der Firma atriga her.

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Beitrag, Selbstbehalt & Schadens­freiheits­system

Versicherungsbeitrag

Berechnen Sie Ihren Versicherungsbeitrag ganz einfach auf der Beitragseite.

Selbstbehalt

Auch ein Vermieterrechtsschutz ist nicht für Bagatellfälle und für häufiges Klagen gedacht, sondern soll vor den finanziellen Unwägbarkeiten eines ausgeprägten Rechtsstreits schützen. Unsere Tarife basieren daher auf relativ hohen Selbstbehalten und sind dadurch besonders günstig. Kann ein Streitfall mit der Erstberatung abgeschlossen werden, fällt kein Selbstbehalt an. Zudem wird die Selbstbeteiligung je Schadenereignis -auch bei mehreren Leistungsarten- nur einmal berechnet. Als Tarifoption kann auch die Teilnahme am Schadensfreiheitssystem gewählt werden, wodurch sich der Selbstbehalt bei Schadensfreiheit über die Laufzeit entsprechend reduziert.

Schadenfreiheitssystem

Für einen Beitragsaufschlag von 10% kann die Teilnahme am Schadenfreiheitssystem vereinbart werden. Dabei verringert sich der gewählte Selbstbehalt nach zwei schadenfreien Jahren um 1/3 (also bei z.B. 300€ SB auf nur noch 200€ SB), dann um 2/3 (bei z.B. 300€ SB auf nur noch 100€ SB) und danach um 3/3 (auf 0€ Selbstbehalt), so dass im fünften und den folgenden schadenfreien Jahren im Schadensfall kein Selbstbehalt mehr angerechnet wird.

Im Schadensfall erfolgt eine Rückstufung je nach Anzahl bereits abgelaufener schadenfreier Jahre. Keine Rückstufung erfolgt, wenn der Rechtsschutzfall mit einer Erstberatungsgebühr abgeschlossen ist. Sie erfahren automatisch durch die Alte Leipziger, wenn sie eine höhere Schaden-Freiheits-Klasse erreicht haben.

Beitragsanpassung

Rechtsschutzversicherungen unterliegen der Beitragsanpassung: Ein unabhängiger Treuhänder prüft jeweils bis zum 1.7. eines jeden Jahres, um welchen Prozentsatz sich Schadenhäufigkeit und durchschnittliche Schadenzahlungen im jeweils vergangenen Jahr auf dem deutschen Markt verändert haben sowie ob und welche Prämienerhöhung oder -verminderung notwendig ist. Falls eine Erhöhung erfolgt, hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht, selbst wenn gleichzeitig die Leistungen erhöht werden.

Zur Prämiensicherheit wird als besondere Leistung der Alte Leipziger eine eventuelle Beitragsanpassung (-erhöhung) jedoch erst nach zwei vollen Versicherungsjahren, also im dritten Versicherungsjahr, vorgenommen. Stellt der Treuhänder hingegen eine Absenkung fest, wird diese sofort ab dem zweiten Versicherungsjahr an den Versicherungsnehmer weitergegeben.

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

Im Schadens­fall

Voraussetzung für die Leistungspflicht der Versicherung ist das Vorliegen eines Rechtsschutzfalles. Im Rahmen der Deckungsanfrage prüft die Alte Leipziger, ob der Rechtsschutzfall vertraglich absichert ist. Nur mit einer verbindlichen Deckungszusage werden die Kosten des anstehenden Rechtsstreits von der Versicherung auch übernommen.

Die Deckungsanfrage/ Schadenmeldung erfolgt schriftlich:

entweder online über https://www.alte-leipziger.de/service/schaden-melden/rechtsschutz-schaden oder
mit dem Schadenformular per Fax (089-97895703-630), E-Mail (rechtsschutzschaden@alte-leipziger.de) oder Post (Rechtsschutz Union Schaden GmbH, Postfach 1602, 61406 Oberursel (Taunus)).

TIPP: Am einfachsten wenden Sie sich zunächst an die spezielle Schadenhotline (089-97895703-600) - bitte Versicherungsnummer bereithalten. Selbstverständlich können Sie sich auch an uns wenden. Wir helfen gerne.

WICHTIG: Wenn Sie noch keine Deckungszusage haben und auf eigene Faust zum Anwalt gehen, nehmen Sie den Versicherungsschein mit, damit er schon den Umfang Ihres Versicherungsschutzes beurteilen kann. Fragen Sie, welche Gebühren er für die Einholung der Deckungszusage berechnet, diese Gebühren trägt NICHT die Rechtsschutzversicherung, denn Sie können die Deckungszusage auch ohne Anwalt direkt und problemlos wie hier oben beschrieben bei der Alte Leipziger einholen. Immer wenn Sie einen Anwalt von sich aus beauftragen entstehen Kosten. Stellt sich bei der nachträglichen Deckungsanfrage heraus, dass kein Versicherungsschutz für das konkrete Ereignis besteht, dann tragen Sie die Kosten selber.

Weitere Details und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017).

RU_ImmobilienRechtsschutz (Vermieterrechtsschutz)


Bei mehr als 10 Wohneinheiten wenden Sie sich bitte für eine individuelle Beitragsprüfung direkt an uns.

Ihr Versicherungsbeitrag:

Alte Leipziger und ARAG (Tarifvariante Komfort) haben ein vergleichbares Leistungs- und Serviceniveau:

Der Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz ist besonders günstig bei hohen Jahresmieten, da die Prämie unabhängig von der Miethöhe ist, und bietet als Tarifoption fallenden Selbstbehalt bei Schadenfreiheit.

Der ARAG Vermieterrechtsschutz ist geeignet für Mietobjekte mit niedriger Jahresmiete, immer erste Wahl für Gewerbeobjekte und hat als Tarifoption eine exklusive Premiumvariante.

Nutzen Sie den Produktfinder um mit einem Klick die für Sie beste Tarifvariante zu finden.

Vermieterschutz Informationspaket

Informieren Sie sich hier zu unseren Versicherungs­optionen oder laden Sie sich das Informations­paket zum Vermieterschutz herunter.

Fragen vor Vertragsabschluß

Eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung sorgt dafür, dass ein Vermieter seine rechtlichen Interessen rund um die versicherte Immobilie wahrnehmen kann. Dazu erbringt das Versicherungsunternehmen nach Eintritt eines Rechtsschutzfalls alle erforderlichen Leistungen und unternimmt alle erforderlichen Schritte, um den Vermieter in die Lage zu versetzen, sein Recht durchzusetzen - vom ersten anwaltlichen Tätigwerden, über den Prozess bis hin zur Zwangsvollstreckung.
Meist fallen für Anwälte, Gericht, Zeugen oder Gutachter unkakulierbare Kosten und Gebühren an, die den Streitwert übersteigen können. Oft müssen auch die Kosten der Gegenseite übernommen werden. Eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung ermöglicht somit einem Vermieter ohne finanzielles Risiko eigene Rechtsansprüche zu verfolgen.
Online - Am einfachsten füllen Sie hier online sicher und geschützt Ihren Antrag aus. Sie erhalten von uns sofort ein E-Mail zur Bestätigung, dass wir Ihren Antrag erhalten haben. Erst wenn Sie in diesem E-Mail durch einen Klick auf den dort hinterlegten Link Ihren Wunsch auf Vertragsabschluß bestätigen, übertragen wir Ihre Daten verschlüsselt und sicher direkt an die Alte Leipziger Rechtsschutz Versicherung.
Papierantrag - Sie wollen Ihren Antrag nicht online stellen? Gehen Sie auf "Jetzt abschließen", wählen Sie den gewünschten Versicherungs­schutz und lassen Sie sich das Antragsformular z.B. per E-Mail zuschicken. Sie füllen den Antrag in Ruhe zu Hause aus, unterschreiben und schicken ihn per E-Mail, Fax oder Post zurück an uns.
Die Alte Leipziger Rechtsschutz Versicherung prüft Ihren Antrag und Sie erhalten den Versicherungsschein (Police) dann kurze Zeit später per Post. Damit ist der Versicherungsvertrag geschlossen, sofern Sie nicht Ihr Widerrufsrecht ausüben. Der Beginn des Versicherungs­schutzes hängt von Ihrer rechtzeitigen Beitragszahlung ab. Bitte lesen Sie sich vor Antragstellung vor allem die Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB-RU 2017) sorgfältig durch.
Sie können bei SeguraDirekt.de Ihren Antrag ganz einfach online stellen. Selbstverständlich bieten wir aber auch den klassischen Papierantrag per E-Mail, Fax oder Post: gehen Sie auf "Jetzt abschließen" und wählen Sie den gewünschten Versicherungsschutz. Bevor Sie Ihre persönlichen Daten eingeben müssen, können Sie sich die Antragsdokumente per Knopfdruck schnell und unverbindlich herunterladen oder per E-Mail zuschicken lassen. Haben Sie kein E-Mail und wünschen den Versand der Dokumente per Post, dann kontaktieren Sie uns, wir helfen gerne.
Nach Erhalt des Versicherungsscheins (Police) und aller Vertragsunterlagen können Sie innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Sie müssen das in schriftlicher Form tun. Einzelheiten zum Widerrufsrecht finden Sie in den AVB und unseren AGB.
Ja. Bei einer gewerblichen Nutzung bis unter 50% kann das Mietobjekt über die Alte Leipziger günstig zum Privattarif versichert werden. Rechtsstreit zum gewerblich genutzten Teil der Wohnung ist dann allerdings ausgeschlossen. Für alle anderen gewerblichen Mietobjekte empfehlen wir aufgrund der deutlich günstigeren Tarife die Versicherung über die ARAG.
Ferienwohnungen sowie Mietverhältnisse mit Untermietern werden standardmäßig bei uns derzeit nicht versichert, Sie können sich jedoch gerne direkt an uns wenden, wir suchen dann nach einer Lösung für Sie.
Besitzen Sie mehrere Einheiten im gleichen Haus, müssen alle Objekte von gleicher Nutzart (auch selbstgenutzte) gemeinsam versichert werden, also alle zu Wohnzwecken und/oder alle gewerblich vermieteten Objekte. Gut zu wissen: Auch wenn nur Teile eines Objekts versichert werden ist die Eigentümereigenschaft am gesamten Haus trotzdem insgesamt versichert (z.B. Beschädigung des Objekts durch Dritte).
Ist unter den zu versichernden Wohnungen im gleichen Haus auch eine selbstgenutzte Wohneinheit, muss diese mitversichert werden (über die reduzierte Prämie für den Eigentümerrechtschutz ohne Vermieterrechtsschutz).
Der Nießbrauch ist das unveräußerliche und unvererbliche absolute Recht, die Nutzungen einer fremden Sache, eines fremden Rechts oder eines Vermögens zu ziehen. Die häufigste Form des Nießbrauchs ist ein lebenslanges Recht, eine Wohnung oder ein Haus zu bewohnen und alle Nutzungen aus dem Grundstück zu ziehen. Bewohnt der Nießbrauchberechtigte die Wohnung nicht selbst, sondern ist Vermieter, ist der Rechtsschutzvertrag auf den Nießbrauchberechtigten als Versicherungsnehmer zu schließen. Die Mitversicherung des Eigentümers im Zusammenhang mit der Wohneinheit gegenüber Dritten, z.B. WEG, ist dabei möglich. Das Innenverhältnis Eigentümer zu Nießbrauchberechtigten ist jedoch nicht versichert.
In der Regel ist es beim Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger für den Versicherungsschutz unerheblich, ob im versicherten Rechtsstreit letztendlich „vor Gericht gestritten“ wird oder ob ein Anwalt die Angelegenheit außergerichtlich erledigen kann. Es gibt jedoch auch bei der Alte Leipziger einzelne Versicherungsfälle, die nur ab dem gerichtlichen Verfahren versichert sind. Dies ist z.B. der Steuer-Rechtsschutz. Als weiteren Sonderfall wäre die Vorsorge-Rechtsberatung (Bonus nach 3 Jahren Schadenfreiheit) zu nennen, bei der ausschließlich Versicherungsschutz für eine außergerichtliche Beratung, ohne weiterführende Tätigkeit des Anwalts, besteht.
Zum Vergleich: In Ergänzung zur Mietausfallversicherung der R+V (MietschutzPolice) bieten wir einen reduzierten Basis-Rechtsschutz der ARAG an, der lediglich Versicherungsschutz vor Gericht bietet. Bei einem solchen reduzierten Basis-Rechtsschutz besteht im Gegensatz zum Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger also kein außergerichtlicher Versicherungsschutz.

Die sogenannten Assistance Leistungen sind keine tatsächlichen Versicherungsleistungen sondern beinhalten einen zusätzlichen Service der Alte Leipziger beim Abschluss eines Vermieterrechtsschutzes:

Der Versicherungsnehmer kann zu sehr günstigen Konditionen über das Kundenportal www.rechtsschutz-union.de Zugang zu einem modernen Inkassounternehmen erhalten, der Firma atriga GmbH, und dann folgende Leistungen in Anspruch nehmen:

A wie Auskünfte - atriga prüft die aktuelle Anschrift einer Person oder Firma, um dann z. B. berechtigte Forderungen geltend zu machen. Ebenfalls kann geprüft werden, ob eine vom Schuldner (für eine Lastschrift) benannte Bankverbindung korrekt ist.

B wie Bonitätsprüfungen - Minutenschnell verfügbare Bonitätsauskünfte sorgen dafür, dass der Versicherungsnehmer seinen Kunden, Mietern, Käufern usw. nicht "blindes Vertrauen" entgegenbringen muss. Vielmehr erhält er auf Anforderung alle verfügbaren Bonitätsauskünfte über Personen und Firmen. atriga greift hier auf speziell ausgewählte Datenbanken zu, die hohen Informationsgehalt gewährleisten.

C wie Cash-Management - Der Versicherungsnehmer hat die Möglichkeit, offene Forderungen (unbezahlt, fällig und unbestritten) gegen Dritte professionell durch ein Inkassounternehmen einfordern zu lassen.

Die vergünstigten Konditionen für den Versicherungsnehmer gelten immer solange der entsprechende Rechtsschutzvertrag besteht. Beendet der Versicherungsnehmer seinen Vermieterrechtsschutz, informiert ihn die Firma atriga, dass er durch die Kündigung auch den Vorteil der besonderen Gebühren bei der Firma atriga verliert bzw. verloren hat. Eine Vertragsbeziehung im Hinblick auf die oben genannten Finanz- und Auskunfts-Dienstleistungen kommt ausschließlich zwischen den Versicherungsnehmern und der Firma atriga zustande.
Die Alte Leipziger stellt durch die "Vertragsbeziehung" lediglich die Basis für vergünstigte Konditionen bei der Firma atriga her.

Einer Wohneinheit zuzurechnende Garagen oder Kraftfahrzeug-Abstellplätze sind immer eingeschlossen. Sie müssen allerdings Bezug zum Grundstück haben und dürfen nicht in einem separaten Mietverhältnis an einen zweiten Mieter vermietet sein.

Fragen zum Beitrag

Sie können Ihren Versicherungsbeitrag auf Rechnung oder per SEPA-Lastschriftmandat bezahlen. Bei der unterjährigen Beitragszahlung ist immer die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats notwendig.
Die erste oder einmalige Prämie ist -unabhängig vom Bestehen eines Widerrufs- unverzüglich nach dem Zeitpunkt des vereinbarten und im Versicherungsschein angegebenen Versicherungsbeginns zu zahlen. Bei Vereinbarung von Lastschrifteinzug gilt die Zahlung als rechtzeitig, wenn Ihr Konto ausreichende Deckung aufwies und Sie einer berechtigten Abbuchung nicht widersprochen haben.
Liegt der vereinbarte Zeitpunkt des Versicherungsbeginns vor Vertragsabschluss, müssen Sie die Prämie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsscheins zahlen.
Wird die Prämie nicht unverzüglich gezahlt, beginnt der Versicherungsschutz erst, nachdem die Zahlung erfolgte.
Ja, die Beiträge können in der Steuererklärung in der Anlage V (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) im Zusammenhang mit den Ausgaben für das vermietete Wohnobjekt angegeben werden. Wenden Sie sich bitte an einen Steuerberate für eine weitergehende Beratung zu Absetzungsmöglichkeiten in der Steuererklärung.
Die Beiträge zum Alte Leipziger Vermieterrechtsschutz können nicht auf den Mieter umgelegt werden.
Ja, unsere Tarife beinhalten alle eine Selbstbeteiligung, die je nach Tarif unterschiedlich hoch ist. Der Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger soll nicht vor Bagatellfällen oder Lappalien schützen, sondern ist für die finanziellen Unwägbarkeiten eines ausgeprägten Rechtsstreits gedacht. Unsere Tarife basieren daher auf entsprechend hohen Selbstbehalten und sind dadurch besonders günstig. Kann ein Streitfall mit der Erstberatung abgeschlossen werden, fällt kein Selbstbehalt an. Zudem wird die Selbstbeteiligung je Schadenereignis -auch bei mehreren Leistungsarten- nur einmal berechnet. Als Tarifoption kann auch die Teilnahme am Schadensfreiheitssystem gewählt werden, wodurch sich der Selbstbehalt bei Schadensfreiheit über die Laufzeit entsprechend reduziert.
Für einen Beitragsaufschlag von 10% kann die Teilnahme am Schadenfreiheitssystem vereinbart werden. Dabei verringert sich der gewählte Selbstbehalt nach zwei schadenfreien Jahren um 1/3 (also bei z.B. 300€ SB auf nur noch 200€ SB), dann um 2/3 (bei z.B. 300€ SB auf nur noch 100€ SB) und danach um 3/3 (auf 0€ Selbstbehalt), so dass im fünften und den folgenden schadenfreien Jahren im Schadensfall kein Selbstbehalt mehr angerechnet wird.
Im Schadensfall erfolgt eine Rückstufung je nach Anzahl bereits abgelaufener schadenfreier Jahre. Keine Rückstufung erfolgt, wenn der Rechtsschutzfall mit einer Erstberatungsgebühr abgeschlossen ist. Sie erfahren automatisch durch die Alte Leipziger, wenn sie eine höhere Schaden-Freiheits-Klasse erreicht haben.
Bei Rechtsschutzpolicen wird jährlich geprüft, ob der Beitrag wegen einer Veränderung des Schadensbedarfs anzupassen ist. Dazu ermittelt ein unabhängiger Treuhänder, um welchen Prozentsatz sich Schadenhäufigkeit und durchschnittliche Schadenzahlungen im jeweils vergangenen Jahr auf dem deutschen Markt verändert haben sowie ob und welche Prämienerhöhung oder -verminderung notwendig ist. Falls eine Erhöhung erfolgt, hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht, selbst wenn gleichzeitig die Leistungen erhöht werden.
Zur Prämiensicherheit wird jedoch eine eventuelle Beitragserhöhung erst nach zwei vollen Versicherungsjahren, also im dritten Versicherungsjahr, vorgenommen. Stellt hingegen der Treuhänder eine Absenkung fest, wird diese sofort ab dem zweiten Versicherungsjahr an den Versicherungsnehmer weitergegeben.

Fragen zu den Versicherungszeiten und Kündigung

Versicherungsschutz besteht ab dem im Versicherungsschein genannten Termin, wenn der Versicherungsnehmer die Zahlung der Erstprämie unverzüglich nach Ablauf von zwei Wochen nach Zugang des Versicherungsscheins leistet.
Nach Ablauf der Vertragslaufzeit von 1 Jahr verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor dem jeweiligen Ablauf von einer der vertragsschließenden Parteien schriftlich gekündigt wird.
Bei Wegfall des Gegenstands der Versicherung (z.B. Verkauf) kann der Vertrag vorzeitig beendet werden. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung anteilig erstattet.
Bejaht der Versicherer seine Leistungspflicht für mindestens zwei innerhalb von zwölf Monaten eingetretene Rechtsschutzfälle, ist der Versicherer innerhalb eines Monats nach Anerkennung der Leistungspflicht für den zweiten oder jeden weiteren Rechtsschutzfall berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zu kündigen. Im Falle einer Beitragsanpassung hat zudem der Versicherungsnehmer ein Kündigungsrecht.
Es besteht eine generelle Wartezeit von 3 Monaten. In folgenden Fällen besteht eine verlängerte Wartezeit von 12 Monaten:
Kündigung wegen Eigenbedarfs
Bei Mieterhöhungsverlangen
Umweltbedingte Beeinträchtigung von Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen durch Schad-, Gefahr- und Wertstoffe sowie Abfälle.
Erst nach der Wartezeit ursächlich eingetretene Rechtsschutzfälle sind versichert. Ein vorab ursächlich eingetretener Fall liegt z.B. vor, wenn Sie schon lange um Schimmel in Ihrer vermieteten Wohnung wissen und sich noch schnell vor dem absehbaren Streit um Mietminderung versichern. In solchen Fällen leistet die Versicherung nicht.
Bei einem Verkauf Ihres versicherten Objektes fällt der Gegenstand der Versicherung weg und der Vertrag kann vorzeitig aufgelöst werden. Sie bekommen zu viel gezahlten Beitrag anteilig erstattet.
Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Vertragsablauf. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Bei Wegfall des Gegenstands der Versicherung (z.B. Verkauf) kann der Vertrag vorzeitig beendet werden. Selbstverständlich bekommen Sie Ihren Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung anteilig erstattet.
Bejaht der Versicherer seine Leistungspflicht für mindestens zwei innerhalb von zwölf Monaten eingetretene Rechtsschutzfälle, ist der Versicherer innerhalb eines Monats nach Anerkennung der Leistungspflicht für den zweiten oder jeden weiteren Rechtsschutzfall berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zu kündigen. Im Falle einer Beitragsanpassung hat zudem der Versicherungsnehmer ein Kündigungsrecht.

Fragen zum Schadensfall

Brauchen Sie kurzfristig einen Rechtsrat am Telefon, steht Ihnen die folgende Service-Nummer rund um die Uhr, 7 Tage die Woche zur Verfügung:

0180 2786466*

Über diese Nummer haben Sie Zugang zu einem Netzwerk von Rechtsanwälten in Deutschland. Dabei handelt es sich nicht um angestellte Mitarbeiter der Alte Leipziger! RaT - Rechtsanwälte am Telefon zielt auf das kurzfristige Abklären von juristischen Fragen.

Ergibt sich bei der telefonischen Beratung, dass eine weitergehende Anwaltsberatung vor Ort sinnvoll ist, wird Ihnen auf Wunsch aus einem flächendeckenden Anwaltsnetz ein erfahrener Anwalt benannt. Denken Sie dabei aber vor dem Besuch beim Anwalt zunächst an die Einholung einer verbindlichen Deckungszusage. Für eine konkrete Deckungszusage ist es unverändert notwendig, dass die genaue Schadensituation anhand schriftlicher Unterlagen (= Schadenmeldung) von der Alte Leipziger geprüft wird, um dann ggf. kurzfristig eine verbindliche Deckungszusage erteilen zu können. Wie Sie Ihre Deckungsanfrage/ Schadenmeldung stellen, können Sie unter "Was mache ich im Schadensfall" sehen.
WICHTIG: Wenn Sie noch keine Deckungszusage haben und auf eigene Faust zum Anwalt gehen, nehmen Sie den Versicherungsschein mit, damit er schon den Umfang Ihres Versicherungsschutzes beurteilen kann. Fragen Sie, welche Gebühren er für die Einholung der Deckungszusage berechnet, diese Gebühren trägt NICHT die Rechtsschutzversicherung, denn Sie können die Deckungszusage auch ohne Anwalt direkt und bei der Alte Leipziger einholen. Immer wenn Sie einen Anwalt von sich aus beauftragen entstehen Kosten. Stellt sich bei der nachträglichen Deckungsanfrage heraus, dass kein Versicherungsschutz für das konkrete Ereignis besteht, dann tragen Sie die Kosten selber.

* 6 Cent je Anruf aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent/Minute aus Mobilfunknetzen (Stand 03/2010)

Eine Vorsorge-Rechtsberatung ist eine anwaltliche rechtliche Beratung ohne dass ein versicherter Rechtsschutzfall vorliegt. Als Bonus nach 3 schadenfreien Versicherungsjahren übernimmt die Alte Leipziger nach vorheriger Absprache die Kosten einer Beratung im Rahmen einer Erstberatungsgebühr, bis zu 190,- Euro (zzgl. Ust), wenn sich der Versicherungsnehmer aus konkretem Anlass über ein versicherbares Rechtsthema informieren will, ohne dass der Versicherungsfall bereits eingetreten ist.
Beispiel: Der Versicherungsnehmer kauft eine gebrauchte Wohnimmobilie und möchte den Kaufvertrag anwaltlich prüfen lassen.
Nein. Die Erstberatung wird bezahlt, wenn ein versicherter Schadensfall vorliegt. Lassen Sie sich vorbeugend anwaltlich beraten, z.B. weil Sie vermuten, dass Ihr Mieter bald seine Miete nicht mehr zahlt, unterliegt diese Beratung nicht dem Versicherungsschutz. Sie können für solche vorsorglichen Fragen und Beratungen beim Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger jedoch gerne die Anwalts-Hotline RaT - Rechtsanwälte am Telefon in Anspruch nehmen.

Voraussetzung für die Leistungspflicht der Versicherung ist das Vorliegen eines Rechtsschutzfalles (Verstoß gegen Rechtspflichten). Im Rahmen der Deckungsanfrage prüft die Alte Leipziger, ob der Rechtsschutzfall vertraglich absichert ist (evtl. Wartezeiten, Ausschlüsse, ursächlicher Schadenszeitpunkt). Nur mit einer verbindlichen Deckungszusage werden die Kosten des anstehenden Rechtsstreits von der Versicherung auch übernommen.

Die Deckungsanfrage/ Schadenmeldung erfolgt schriftlich:

entweder online (https://www.alte-leipziger.de/service/schaden-melden/rechtsschutz-schaden) oder
mit dem Schadenformular per Fax (089-97895703-630), E-Mail (rechtsschutzschaden@alte-leipziger.de) oder Post (Rechtsschutz Union Schaden GmbH, Postfach 1602, 61406 Oberursel (Taunus)).

TIPP: Am einfachsten wenden Sie sich zunächst an die spezielle Schadenhotline (089-97895703-600) - bitte Versicherungsnummer bereithalten. Selbstverständlich können Sie sich auch an uns wenden. Wir helfen gerne.

WICHTIG: Wenn Sie noch keine Deckungszusage haben und auf eigene Faust zum Anwalt gehen, nehmen Sie den Versicherungsschein mit, damit er schon den Umfang Ihres Versicherungsschutzes beurteilen kann. Fragen Sie, welche Gebühren er für die Einholung der Deckungszusage berechnet, diese Gebühren trägt NICHT die Rechtsschutzversicherung, denn Sie können die Deckungszusage auch ohne Anwalt direkt und problemlos wie hier oben beschrieben bei der Alte Leipziger einholen. Immer wenn Sie einen Anwalt von sich aus beauftragen entstehen Kosten. Stellt sich bei der nachträglichen Deckungsanfrage heraus, dass kein Versicherungsschutz für das konkrete Ereignis besteht, dann tragen Sie die Kosten selber.

Bei einem Rechtsschutzfall wird der vereinbarte Selbstbeteiligungsbetrag (bei Teilnahme am Schadensfreiheitssystem unter Berücksichtigung der erreichten Reduzierung) bei der ersten Zahlung der Versicherungsleistung abgezogen. Da die Zahlung meist direkt an den von Ihnen gewählten Rechtsanwalt erfolgt, wird dieser diesen Selbstbeteiligungsbetrag in der Regel unmittelbar bei Ihnen einfordern.
Sie haben bedingungsgemäß das Recht der freien Anwaltswahl. Wenn Sie noch keinen Anwalt Ihres Vertrauens haben, dann hilft Ihnen die Alte Leipziger gerne mit einer Empfehlung weiter.
Zudem kann Ihnen bei der Anwaltssuche auch der Suchdienst des Deutschen Anwaltsvereins eine Hilfe sein - entweder online https://anwaltauskunft.de/anwaltssuche/erweitert/ oder per Tel 01805-181805 *14 Cent/ Minute aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent/Minute aus Mobilfunknetzen (Stand 03.2010)

Bei der Mediation vermittelt ein neutraler, unparteiischer Dritter (der Mediator) zwischen den sich streitenden Parteien, damit diese zu einer einvernehmlichen, auf ihren Interessen und Bedürfnissen basierenden Lösung gelangen. So kann ein Rechtsstreit häufig verhindert werden.
Als vertragliche Leistung werden für die Mediation je Rechtsschutzfall 3.000€, maximal 6.000€ im Jahr übernommen. Bei einer erfolgreichen Mediation erfolgt keine Selbstbeteiligung. Ist die Mediation erfolglos, werden die Mediationskosten nicht auf die zu erstattenden Verfahrenskosten angerechnet. Das Recht auf Inanspruchnahme des Rechtsschutzes im Rahmen des Versicherungsumfanges bleibt bei erfolgloser Mediation selbstverständlich weiter bestehen.

Für eine Mediation wenden Sie sich im Schadensfall an das spezielle Service-Telefon 0180 268 64 66*

Ein Mediator prüft den Versicherungsumfang, klärt den Sachverhalt, fragt die Kontaktdaten des Gegners ab und bespricht mit dem Versicherungsnehmer die weitere Vorgehensweise. Dann ruft der Mediator beim Gegner mit einem Einigungsvorschlag an. Nimmt dieser den Vorschlag an, ist der Konflikt gelöst. Die Kosten trägt die Alte Leipziger und zwar ohne Selbstbehalt. Wünscht der Gegner anstelle der telefonischen Mediation die klassische Mediation "am Tisch", wird ein fachlich passender Mediator für einen Termin vor Ort zur Konfliktsuchung gesucht. Auch dafür übernimmt die Alte Leipziger selbstverständlich die Kosten.

* 6 Cent/ Anruf aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen (Stand 03/2010)

War die Mediation nicht erfolgreich, bleibt Ihr Recht auf Inanspruchnahme des Rechtsschutzes im Rahmen des Versicherungsumfanges selbstverständlich weiter bestehen.

Und was ist eigentlich...

Auch ein erstes sondierendes Gespräch mit einem Anwalt ist in der Regel nicht kostenlos. Die Gebühr für diese sogenannte Erst­beratung ist sogar gesetzlich im Rechts­anwalts­vergütungs­gesetz (RVG) reguliert. Für private Verbraucher liegt die Erst­beratungs­gebühr derzeit bei maximal 190,00€ zzgl. Mehrwertsteuer. Wird der Rechtsanwalt über die Erst­beratung hinaus für einen Mandanten tätig, dann wird die Erst­beratungs­gebühr auf die anschließende Tätigkeit angerechnet.
Übrigens: Für Unternehmer gilt diese gesetzliche Gebühren­grenze nicht.
Verweigert ein Rechts­schutz­versicherer die Deckungs­zusage aufgrund mangelnder Erfolgs­aussichten oder Mutwilligkeit und der Versicherungs­nehmer ist damit nicht einverstanden, gibt es für ihn zwei alternative Möglichkeiten: den Stich­entscheid und das Schieds­gutachter­verfahren. Beim Stich­entscheid entscheidet ein vom Versicherungs­nehmer gewählter Anwalt auf Kosten des Versicherungs­unternehmens, wie positiv die Erfolgs­aussichten sind. Versicherungs­nehmer und Versicherungs­unternehmen sind an die Entscheidung des Anwalts dann gebunden, außer das Ergebnis weicht von der wirklichen Sach- und Rechtslage erheblich ab. Beim Schieds­gutachter­verfahren trägt meist die unterlegene Seite die Kosten, was zu einem Kosten­risiko beim Versicherungs­nehmer führt, dafür ist beim Schieds­gutachter­verfahren nur das Versicherungs­unternehmen an die Entscheidung gebunden. Policen mit Stich­entscheid sind für Kunden in der Regel vorteilhafter als mit Schieds­gutachter­verfahren. Beim Alte Leipziger Vermieter­rechtsschutz ist der Stichentscheid Bestandteil der Versicherungs­bedingungen.
Eine Mediation ist ein Verfahren zur freiwilligen außer­gerichtlichen Streit­beilegung, bei dem die verstrittenen Parteien mit Hilfe der Moderation eines neutralen Dritten (Mediator) eine eigen­verantwortliche Problem­lösung erarbeiten. Durch professionelle Streit­schlichtung kann häufig ein nerven­aufreibender Rechts­streit verhindert werden. Mediatoren müssen qualifiziert und sollten am besten auch zertifiziert sein. Die Mediation ist Leistungs­merkmal beim Alte Leipziger Vermieter­rechtsschutz und kann sogar telefonisch erfolgen. Der Versicherungs­nehmer ist in der Auswahl des Mediators frei.
Mit der Deckungs­anfrage wird geklärt, ob die Kosten des anstehenden Rechts­streits vom Versicherungs­unternehmen übernommen werden. Dabei wird geprüft, ob der Rechtsstreit durch eine vertraglich vereinbarte Leistung abgesichert ist, ob bei Eintritt des Rechts­schutzfalles Versicherungs­schutz bestand (evtl. Wartezeiten, ursächlicher Schadenszeitpunkt) und ob die Erfolgs­aussichten positiv sind.
Erst mit einer verbindlichen Deckungs­zusage vom Versicherungs­unternehmen sollte der Versicherungs­nehmer rechtliche Schritte unternehmen, damit er bei ausbleibender Deckungs­zusage nicht auf diesen Kosten sitzen bleibt. Prüfen Sie bei Ihrem Anwalt, ob er für die Deckungs­anfrage Gebühren verlangt. Man kann eine Deckungszusage auch selber und direkt bei der Versicherung einholen. Selbstverständlich kann der Versicherungs­nehmer aber auch auf eigene Initiative und eigenes Kostenrisiko direkt zu einem Anwalt gehen und dann eine nachträgliche Deckungsanfrage stellen.
Wenn ein Versicherer eine Deckungszusage ablehnt, kann der Versicherungsnehmer gegen die Versicherung eine sogenannte Deckungsklage einreichen. Falls er jedoch verliert, muss er die Kosten dieser Klage selbst tragen. Solche Kostenrisiken sollen durch die Rechtsschutzversicherung ja gerade vermieden werden. Deckungsklagen sind daher selten. Es gibt zudem noch andere Wege, sich gegen die Ablehnung einer Deckungszusage zu wehren.
Bei Ablehnung wegen mangelnder Erfolgs­aussichten oder Mutwilligkeit bleibt die Möglichkeit des Stichentscheids. In anderen Fällen, bei denen ein Kunde Zweifel an der Entscheidung des Versicherers hat, lohnt es sich meist, den Versicherungs­ombudsmann einzuschalten. Das Schlichtungs­verfahren ist für Verbraucher kostenlos und der Ombudsmann kann bis zu einem Beschwerdewert von 10.000€ verbindlich entscheiden.
Empfindet das Versicherungs­unternehmen die angestrebte Wahrnehmung rechtlicher Interessen als mutwillig, kann sie die Deckungszusage wegen Mutwilligkeit ablehnen. Mutwillig ist, wenn der entstehende Kostenaufwand unter Berücksichtigung der berechtigten Belange des Versicherungs­nehmers in grobem Missverhältnis zum angestrebten Erfolg steht. In diesem Fall hat der Versicherungs­nehmer jedoch noch die Möglichkeit zum Stichentscheid.
Dinglich Nutzungs­berechtigte sind Personen, denen Kraft grundbuchamtlichen Eintrags die Nutzung eines Grundstücks oder einer Immobilie zugesichert wird, obwohl sie nicht deren Eigentümer sind.
Neben der "traditionellen Form" durch Überlassung eines Grundstücks im Zuge eines Erbpacht­vertrags (Grundstück kann somit vom "Pächter" bebaut werden, ohne dass er es kaufen muss) wird diese Form der "dinglichen Absicherung" häufig dann gewählt, wenn Eltern ihre Immobilie an Kinder übertragen, die Eltern aber die Immobilie noch ohne jegliche Einschränkung bis zu einem eventuellen Ableben etc. nutzen wollen.
Das dingliche Nutzungs­recht endet z. B. auch nicht bei Verkauf des "verpachteten" Grundstücks oder der Immobilie durch den Eigentümer, sondern wäre auch vom neuen Eigentümer uneingeschränkt zu respektieren. Dinglich Nutzungs­berechtigte werden wie "Eigentümer" versichert.
Nach dem Wohnung­seigentums­gesetz (WEG) ist die Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft die Gesamtheit der Teil- und Wohnungs­eigentümer einer Wohnungs­eigentums­anlage. Eigentums­wohnungen sind im Sinne der Tarif­bestimmungen eigenständige Wohneinheiten – wie Einfamilien­häuser. Deshalb muss sich auch jeder einzelne Eigen­tümer selbst versichern. Bei rechtlichen Auseinander­setzungen mit anderen Eigentümern der gleichen Wohnanlage wird somit "1:1" Kosten­schutz wie z.B. bei nachbar­rechtlichen Streitig­keiten zwischen den Eigen­tümern von zwei Einfamilien­häusern geboten. Die Gemeinschaft aller Eigentümer einer Wohnungs­anlage nennt man Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft. Die Rechte und Pflichten zwischen den einzelnen Eigentümern einer Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft regelt neben landes­rechtlichen Vorschriften u.a. das Wohnungs­eigentumsgesetz.
Unter Kostenrisiko wird die finanzielle Belastung einer Prozess­partei verstanden, die sie bei ungünstigem Ausgang des Verfahrens neben dem Unter­liegen in der Hauptsache zusätzlich treffen kann. Außer den eigenen Anwalts­kosten sind die des Gegners ebenso zu berücksichtigen wie die Gerichts­kosten einschließlich der Zeugen- und Sach­verständigen­ent­schädigungen. Als Faustregel sollten die Kosten für 2 Instanzen (also einschließlich der Berufungs­instanz) veranschlagt werden. Bei Streit­werten bis 8.000.- € übersteigen die denkbaren Kosten oft die streitigen Beträge. Im Rahmen des Versicherungs­schutzes trägt die Alte Leipziger Rechtsschutz das Kosten­risiko eines Verfahrens.
Der Nießbrauch ist das unver­äußerliche und unvererbliche absolute Recht, die Nutzungen einer fremden Sache, eines fremden Rechts oder eines Vermögens zu ziehen. Die häufigste Form des Nieß­brauchs ist ein lebenslanges Recht, eine Wohnung oder ein Haus zu bewohnen und alle Nutzungen aus dem Grundstück zu ziehen. Bewohnt der Nieß­brauch­berechtigte die Wohnung nicht selbst, sondern ist Vermieter, ist der Rechts­schutz­vertrag auf den Nieß­brauch­berechtigten als Versicherungs­nehmer zu schließen. Die Mit­versicherung des Eigentümers im Zusammen­hang mit der Wohn­einheit gegenüber Dritten, z.B. WEG, ist dabei möglich. Das Innen­verhältnis Eigentümer zu Nieß­brauch­berechtigten ist jedoch nicht versichert.

Fragen zum Vermieterrechtsschutz der Alte Leipziger? 09131-625 10 60