Segura GmbH
Vermieterrechtsschutz Background Slider

Vermieterrechtsschutz

Rechtsschutz speziell für Vermieter & Eigentümer

Produktübersicht • Vergleich • Marktanalyse

Tipps und Wissenswertes zum Vermieterrechtsschutz

Produktempfehlung vom Experten

ARAG • Itzehoer • ÖRAG • Roland Rechtsschutz • DEURAG zur Produktauswahl

Vermieterrechtsschutz - Umfassender Rechtsschutz speziell für Vermieter

Ein Vermieterrechtsschutz ist eine spezielle Rechtsschutzversicherung für Vermieter, die sich gezielt rund um ihre Immobilie vor Rechtsstreit schützen wollen.

Nur wenige Anbieter bieten den Vermieterrechtsschutz als separate Einzellösung. Meist ist er Teil eines teuren Rechtsschutzpaketes. SeguraDirekt.de hat für Sie den Markt analysiert, Bedingungswerke, Tarifoptionen und Preise verglichen und eine sorgfältige Vorauswahl getroffen.

Unsere Auswahl leistungsstarker Optionen bieten Vermieterrechtsschutz als attraktive Einzellösung für einen individuellen Schutz Ihres Mietobjektes - günstig, einfach und sicher. Vergleichen Sie!

Fragen zum Vermieterrechtsschutz? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 60

Vermieterrechtsschutz bei Segura

Nur wenige Versicherer bieten den speziellen Vermieter­rechts­schutz als attraktive EinzelPolice. Wir haben für Sie den Markt analysiert, intensiv verglichen und eine sorgfältige Vorauswahl getroffen. So finden Sie für Ihr Mietobjekt einfach und sicher die passende Versicherungslösung.


Marktübersicht, Vergleich und Produktempfehlung

Produktübersicht & Marktvergleich

Bewährte Anbieter, die den Rechtsschutz für Vermieter als hochwertige Einzellösung anbieten, sind die ARAG, Itzehoer, DEURAG (Signal Iduna & ALLRECHT), ÖRAG und ROLAND Rechtsschutz.

Dabei unterscheiden sich die einzelnen Vermieter­rechts­schutz­versicherungen in ihren Konditionen, dem Leistungsumfang, den enthaltenen Serviceleistungen, definierten Ausschlüssen und den abgedeckten Leistungsarten. Wichtiges Unterscheidungskriterium ist zudem der Preis. Es bestehen erhebliche Unterschiede im Prämiengefüge und damit Preis-Leistungsverhältnis.

Unsere Experten haben für Sie den Markt analysiert und unter Berücksichtigung von Leistungsumfang, Preis, Service, Bedingungswerk und Tarifmerkmalen eine sorgfältige Vorauswahl für Sie getroffen. Egal ob günstiges Ein-Zimmer-Apartment oder hochwertiges Penthouse, ob private oder gewerbliche Nutzung, zur Basisabsicherung oder als umfassendes Rundum-Sorglos-Paket, wir haben die passende Rechtsschutzversicherung für Vermieter.


SeguraDirekt.de Produktempfehlung

Unter den wenigen Anbietern spezieller Rechtsschutzversicherungen für Vermieter am Markt empfehlen wir im Hinblick auf Leistungsumfang, Konditionen, Preis-Leistungsverhältnis, Servicestärke und Tarifoptionen aktuell die folgende Lösung:

ARAG
ARAG Vermieterrechtschutz

ARAG Vermieterrechtsschutz

Große Auswahl an Tarifoptionen. Exklusive Zusatzleistungen wie Mietausfallschutz. Beste Prämien im Vergleich zu DEURAG (Signal Iduna & ALLRECHT), ÖRAG und ROLAND Rechtsschutz. Bei SeguraDirekt zusätzlich Direktvertriebs-Rabatt. mehr

Itzehoer
Itzehoer Vermieterrechtschutz

Itzehoer Vermieterrechtsschutz

Die überragende Alternative speziell für Wohneinheiten mit sehr hohen Mieten. Aufgrund der am Markt einzigartigen Tarifierung mit pauschalen, mietunabhängigen Prämien, außergewöhnliches Preis-Leistungsverhältnis im hohen Mietbereich. mehr

Mit diesen beiden leistungsstarken und bewährten Versicherungsoptionen findet jeder Vermieter maßgeschneidert Schutz. Jetzt ausführlich informieren, Unterlagen anfordern, Papierantrag herunterladen oder Versicherung direkt online abschließen.

TIPP: Wir bieten Lösungen speziell für Vermieter, die den Vermieter­rechtschutz als separate Einzellösung wünschen. Haben Sie schon einen privaten Rechts­schutz, prüfen Sie, ob Ihr Versicherer den Vermieter­rechts­schutz als günstigen Zusatz­baustein anbietet. Leistungs­umfang und vermieter­spezifische Tarif­optionen könnten dann jedoch eher begrenzt sein.

Preis-Check Tarifsystem

In der Regel steigt der Versicherungsbeitrag in Abhängigkeit von der Brutto­jahres­miete. ARAG hat dabei im Vergleich die besten Prämien. Die Itzehoer hingegen bietet einzigartig und unkonventionell eine mietwertunabhängige, feste Pauschalprämie je Wohneinheit, was bei hohen Mieten äußerst attraktiv sein kann:

Prüfen Sie, ob Ihnen die pauschale Prämie der Itzehoer Preisvorteile bringt:

Die Itzehoer ist vergleichbar mit der ARAG Tarifoption Komfort. Leistungsvergleich


Tipps und Wissenswertes zum Vermieterrechtschutz

Rechtsschutz & Haftpflicht

Ein Vermieter­rechtsschutz unterstützt Vermieter bei der Wahrung ihres Rechts bei Rechts­streit rund um ihr vermietetes Objekt, sowohl passiv als auch aktiv.
Werden gegen den Vermieter jedoch (auch unberechtigte) Schaden­ersatz­forderungen erhoben, ist dies kein Fall für die Rechts­schutz­versicherung, sondern für die Haus- und Grund­besitzer­haftpflicht.

Noch vor Abschluss einer Rechts­schutz­versicherung sollten Immobilien­besitzer und Vermieter unbedingt über eine Haus- und Grund­besitzer­haftpflicht verfügen.

Wie wichtig ist ein Vermieterrechtsschutz?

Gerade das Immobilien- und Mietrecht gilt als besonders konfliktreich. Nicht jede Auseinandersetzung endet vor Gericht. Oft reicht auch schon die Unterstützung einer hochwertigen Anwalts-Hotline. Aber wenn es doch zum Prozess kommt, kann der Vermieter mit einem Vermieterrechtsschutz ohne Kostenrisiko seine rechtlichen Interessen bis vor Gericht wahrnehmen.

Meist fallen im Streitfall für Anwälte, Gericht, Zeugen oder Gutachter Kosten und Gebühren an, die den Streitwert sogar übersteigen können. Ein Vermieterrechtsschutz sorgt dafür, dass der Vermieter ohne finanzielles Risiko eigene Rechtsansprüche verfolgen kann. Dazu erbringt der Versicherer im Schadensfall (Rechtsschutzfall) alle erforderlichen Leistungen und unternimmt alle erforderlichen Schritte, um den Vermieter in die Lage zu versetzen, sein Recht durchzusetzen - vom ersten anwaltlichen Tätigwerden, über den Prozess bis hin zur Zwangsvollstreckung.

Mit einem Vermieterrechtsschutz steht dem Vermieter zudem ein kompetenter, verlässlicher Partner bei Rechtsfragen und Problemen rund um die Immobilie zur Seite, so dass er bei Bedarf über die qualifizierte Anwaltshotline seine Rechte unkompliziert, schnell und kostenlos prüfen lassen kann.

Vermieterspezifische Zusatzleistungen wie Inkasso-Service, Bonitätsprüfungen oder wie bei ARAG auf Wunsch ein Mietausfallschutz geben zusätzlich Sicherheit und schützen den Vermieter zuverlässig und umfassend bei der Vermietung. Gerade im Verhältnis zu den im Schadensfall schnell hohen Kosten wie z.B. bei einer Räumungsklage, ist ein maßgeschneiderter Vermieterrechtsschutz nicht einmal teuer und daher jedem Vermieter zu empfehlen.


Im Schadensfall: Deckungs­zusage & Deckungs­verweigerung

Im Rechtsschutzfall klärt der Vermieter mit der Deckungsanfrage zunächst, ob die Kosten des anstehenden Rechtsstreits vom Versicherer übernommen werden. Nach kurzer Prüfung erhält er in der Regel die verbindliche Deckungszusage.

Was aber, wenn die Deckungszusage verweigert wird? Meist gibt es plausible Gründe, wie vertraglich ausgeschlossene Streitfälle (z.B. Streit rund um Baumaßnahmen) oder noch bestehende Wartezeiten (z.B. bei Kündigung wegen Eigenbedarf). Lehnt der Versicherer jedoch wegen mangelnder Erfolgsaussichten ab, oder weil der entstehende Kostenaufwand in grobem Missverhältnis zum angestrebten Erfolg stehen soll, dann hat der Vermieter meist zwei Möglichkeiten:

Beim Schiedsgutachterverfahren entscheidet ein durch die Rechtsanwaltskammer extern ausgewählter Anwalt über die strittige Deckungszusage. Die Entscheidung des Schiedsgutachters ist nur für den Versicherer bindend. In der Regel werden die Kosten des Verfahrens von der unterlegenen Partei getragen.

Beim Stichentscheid entscheidet ein vom Vermieter gewählter Anwalt verbindlich über die Erfolgsaussichten des Rechtsstreites. Hier sind dann beide Parteien an die Entscheidung gebunden, außer das Ergebnis weicht von der wirklichen Sach- und Rechtslage erheblich ab. Beim Stichentscheid trägt immer der Versicherer die Kosten.

Der Stichentscheid ist für Vermieter in der Regel vorteilhafter.

Mediation - Vertragen statt Streiten

Eine Mediation ist ein Verfahren zur freiwilligen außer­gerichtlichen Streit­beilegung, bei dem die verstrittenen Parteien mit Hilfe der Moderation eines neutralen Dritten (Mediator) eine eigen­verantwortliche Problem­lösung erarbeiten. Durch professionelle Streit­schlichtung kann häufig ein nerven­aufreibender Rechts­streit verhindert werden. Mediatoren müssen qualifiziert und sollten am besten auch zertifiziert sein. Eine Mediation ist inzwischen bei allen guten Rechts­schutz­versicherungen im Leistungs­umfang enthalten. So auch bei der Vermieterrechtsschutzversicherung von ARAG und Itzehoer.

Versicherungs-Ombudsmann

Wird dem Vermieter eine Deckungszusage verweigert, weil der Fall von der Versicherung nicht gedeckt ist oder vor dem zeitlichen Beginn des Versicherungsschutzes liegen soll und der Vermieter ist mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, kann er sich an den Versicherungs-Ombudsmann wenden. Das Schlichtungsverfahren des Ombudsmanns ist für den Versicherungsnehmer kostenlos und der Ombudsmann kann bis zu einem Beschwerdewert von 10.000€ verbindliche Entscheidungen treffen. Sowohl Itzehoer als auch ARAG sind diesem kundenfreundlichen Verfahren selbstverständlich angeschlossen.


Häufige Irrtümer bei der Rechtsschutz­versicherung

Nach der Wartezeit sind alle Streitigkeiten zu 100% rechtsschutzversichert...
Liegt z.B. der Ursprung des Streitfalls vor Abschluss der Versicherung, dann leistet die Versicherung auch nach Ablauf der Wartezeit nicht. Hat Ihr vermietetes Haus also schon lange ein Schimmelproblem und sich Ihr Mieter schon öfter deswegen beschwert, dann können Sie nicht einfach noch schnell einen Vermieterrechtsschutz abschließen, um sich vor dem Rechtsstreit zur angedrohten Mietminderung zu schützen. In diesem Fall leistet die Versicherung nämlich auch nach den 3 Monaten Wartezeit nicht.

Anwälte holen sich die Deckungszusage immer kostenlos ein...
Die meisten Anwälte stellen für Sie in der Tat kostenfrei eine Deckungsanfrage beim Rechtschutzversicherer. Nach der anwaltlichen Berufsordnung müssten sie jedoch eigentlich eine Gebühr dafür verlangen. Prüfen Sie daher immer vorab ob und in welcher Höhe bei der Deckungsanfrage durch Ihren Anwalt Gebühren anfallen.

Die anwaltliche Erstberatung wird immer bezahlt...
Die Erstberatung wird bezahlt, wenn ein versicherter Schadensfall vorliegt. Lassen Sie sich vorbeugend beraten, z.B. weil Sie vermuten, dass Ihr Mieter bald seine Miete nicht mehr zahlt, unterliegt diese Beratung nicht dem Versicherungsschutz. Sie können für solche vorsorglichen Fragen und Beratungen bei unseren Vermieter-Rechtsschutzversicherungen jedoch kostenlos die jeweilige Anwalts-Hotline in Anspruch nehmen.

Nach der Deckungszusage werden alle Anwalts-Honorarkosten übernommen...
Beim Vermieterrechtsschutz werden Anwaltshonorare in gesetzlicher Höhe und nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RAV) erstattet. Wenn Sie höhere Honorare vereinbaren, dann tragen Sie auch die damit verbundenen Mehrkosten.

Mit einer Rechtsschutz­versicherung kann man so oft klagen, wie man will...
Haben Sie mehrere Rechtsschutzfälle in einem Jahr, dann kann der Rechtsschutzversicherer von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Sehr klagefreudige Vermieter verlieren damit ihren Versicherungsschutz. Ein Vermieterrechtsschutz ist nicht für alle kleinen Streitereien gedacht, sondern für die Unwägbarkeiten ausgewachsener Rechtsstreitigkeiten.

Und was ist eigentlich...

Auch ein erstes sondierendes Gespräch mit einem Anwalt ist in der Regel nicht kostenlos. Die Gebühr für diese sogenannte Erst­beratung ist sogar gesetzlich im Rechts­anwalts­vergütungs­gesetz (RVG) reguliert. Für private Verbraucher liegt die Erst­beratungs­gebühr derzeit bei maximal 190,00€ zzgl. Mehrwertsteuer. Wird der Rechtsanwalt über die Erst­beratung hinaus für einen Mandanten tätig, dann wird die Erst­beratungs­gebühr auf die anschließende Tätigkeit angerechnet.
Übrigens: Für Unternehmer gilt diese gesetzliche Gebühren­grenze nicht.
Es handelt sich um eine vorbeugende (und in der Regel nicht versicherte) Rechtsberatung, wenn Sie sich beim Rechtsanwalt beraten lassen, ohne dass bereits ein versicherter Rechtsschutzfall vorliegt. Dies ist z.B. der Fall, wenn Sie vermuten, dass Ihr Mieter die Miete mindert, und vorsorglich wissen wollen, was das bedeuten würde. Nutzen Sie für solche Fragen daher besser die AnwaltsHotline Ihres Vermieterrechtsschutzes.
Leistungsarten definieren die Rechtsbereiche, die im Schadensfall gedeckt sind. Es gibt bis zu 11 Leistungsarten. Wichtig für Vermieter ist der Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz. Er deckt die Interessenswahrnehmung als Eigentümer und Vermieter z.B. bei Kündigung, Mieterhöhung, Räumungsklagen, Streit mit der Eigentümergemeinschaft oder Nachbarn.
Ob und welche weiteren Leistungsarten im Versicherungsschutz noch enthalten sind, unterscheidet sich je nach Versicherer und gewählter Tarifoption. Im folgenden ein Überblick zu für Eigentümer und Vermieter gegebenenfalls relevanten weiteren Leistungsarten:
• Schadenersatz-Rechtsschutz - Bei Ansprüchen gegen Dritte aus der Verschuldens- und Gefährdungshaftung. Beispiele: Die Hauswand wird mit Graffiti verunreinigt, der Gartenzaun wird umgefahren. Gilt nicht bei Ansprüchen aus Verträgen (Handwerker).
• Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht - Ansprüche aus Verträgen mit Dritten, wie z.B. Handwerkern
• Steuerrechtsschutz vor Gerichten - Streit um Steuern und sonstige (wiederkehrende) Abgaben vor deutschen Finanz-/Verwaltungsbehörden/-gerichten. Beispiele: Grundsteuer, Abwasser-, Straßenreinigungsgebühren
• Verwaltungsrechtsschutz - Streit vor deutschen Verwaltungsbehörden/ -gerichten in verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten Beispiel: Streit um Einhaltung von Brandschutzvorschriften
• Strafrechtsschutz - Verteidigung gegen den Vorwurf eines fahrlässigen Vergehens. Beispiele: Körperverletzung aufgrund Verletzung der Streupflicht oder Gewässerverunreinigung oder unerlaubter Umgang mit Abfällen
• Ordnungswidrigkeiten Rechtsschutz - Beispiele: Anzeige wegen des Vorwurfs von Lärm- oder Geruchsbelästigung oder Verwendung nicht geeichter Messgeräte beim Ablesen der Heizung
Weitere Leistungsarten aus den Bereichen Beruf, Verkehr oder Privat, wären noch der Beratungsrechtsschutz im Familien- und Erbrecht, der Arbeits- und Berufsrechtsschutz, der Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz und der Sozialgerichtsrechtsschutz.
Mit der Deckungs­anfrage wird geklärt, ob die Kosten des anstehenden Rechts­streits vom Versicherungs­unternehmen übernommen werden. Dabei wird geprüft, ob der Rechtsstreit durch eine vertraglich vereinbarte Leistung abgesichert ist, ob bei Eintritt des Rechts­schutzfalles Versicherungs­schutz bestand (evtl. Wartezeiten, ursächlicher Schadenszeitpunkt) und ob die Erfolgs­aussichten positiv sind.
Erst mit einer verbindlichen Deckungs­zusage vom Versicherungs­unternehmen sollte der Versicherungs­nehmer rechtliche Schritte unternehmen, damit er bei ausbleibender Deckungs­zusage nicht auf diesen Kosten sitzen bleibt. Prüfen Sie bei Ihrem Anwalt, ob er für die Deckungs­anfrage Gebühren verlangt. Man kann eine Deckungszusage auch selber und direkt bei der Versicherung einholen. Selbstverständlich kann der Versicherungs­nehmer aber auch auf eigene Initiative und eigenes Kostenrisiko direkt zu einem Anwalt gehen und dann eine nachträgliche Deckungsanfrage stellen.
Wenn ein Versicherer eine Deckungszusage ablehnt, kann der Versicherungsnehmer gegen die Versicherung eine sogenannte Deckungsklage einreichen. Falls er jedoch verliert, muss er die Kosten dieser Klage selbst tragen. Solche Kostenrisiken sollen durch die Rechtsschutzversicherung ja gerade vermieden werden. Deckungsklagen sind daher selten. Es gibt zudem noch andere Wege, sich gegen die Ablehnung einer Deckungszusage zu wehren.
Bei Ablehnung wegen mangelnder Erfolgs­aussichten oder Mutwilligkeit bleibt die Möglichkeit des Stichentscheids. In anderen Fällen, bei denen ein Kunde Zweifel an der Entscheidung des Versicherers hat, lohnt es sich meist, den Versicherungs­ombudsmann einzuschalten. Das Schlichtungs­verfahren ist für Verbraucher kostenlos und der Ombudsmann kann bis zu einem Beschwerdewert von 10.000€ verbindlich entscheiden.
Empfindet das Versicherungs­unternehmen die angestrebte Wahrnehmung rechtlicher Interessen als mutwillig, kann sie die Deckungszusage wegen Mutwilligkeit ablehnen. Mutwillig ist, wenn der entstehende Kostenaufwand unter Berücksichtigung der berechtigten Belange des Versicherungs­nehmers in grobem Missverhältnis zum angestrebten Erfolg steht. In diesem Fall hat der Versicherungs­nehmer jedoch noch die Möglichkeit zum Stichentscheid.
Dinglich Nutzungs­berechtigte sind Personen, denen Kraft grundbuchamtlichen Eintrags die Nutzung eines Grundstücks oder einer Immobilie zugesichert wird, obwohl sie nicht deren Eigentümer sind.
Neben der "traditionellen Form" durch Überlassung eines Grundstücks im Zuge eines Erbpacht­vertrags (Grundstück kann somit vom "Pächter" bebaut werden, ohne dass er es kaufen muss) wird diese Form der "dinglichen Absicherung" häufig dann gewählt, wenn Eltern ihre Immobilie an Kinder übertragen, die Eltern aber die Immobilie noch ohne jegliche Einschränkung bis zu einem eventuellen Ableben etc. nutzen wollen.
Das dingliche Nutzungs­recht endet z. B. auch nicht bei Verkauf des "verpachteten" Grundstücks oder der Immobilie durch den Eigentümer, sondern wäre auch vom neuen Eigentümer uneingeschränkt zu respektieren. Dinglich Nutzungs­berechtigte werden wie "Eigentümer" versichert.
Nach dem Wohnung­seigentums­gesetz (WEG) ist die Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft die Gesamtheit der Teil- und Wohnungs­eigentümer einer Wohnungs­eigentums­anlage. Eigentums­wohnungen sind dabei eigenständige Einheiten – wie Einfamilien­häuser. Deshalb muss sich auch jeder einzelne Eigen­tümer selbst versichern. Bei rechtlichen Auseinander­setzungen mit anderen Eigentümern der gleichen Wohnanlage wird somit Kosten­schutz wie bei nachbar­rechtlichen Streitig­keiten zwischen den Eigen­tümern von zwei Einfamilien­häusern geboten. Die Gemeinschaft aller Eigentümer einer Wohnungs­anlage nennt man Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft. Die Rechte und Pflichten zwischen den einzelnen Eigentümern einer Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft regelt neben landes­rechtlichen Vorschriften u.a. das Wohnungs­eigentumsgesetz.
Unter Kostenrisiko wird die finanzielle Belastung einer Prozess­partei verstanden, die sie bei ungünstigem Ausgang des Verfahrens neben dem Unter­liegen in der Hauptsache zusätzlich treffen kann. Außer den eigenen Anwalts­kosten sind die des Gegners ebenso zu berücksichtigen wie die Gerichts­kosten einschließlich der Zeugen- und Sach­verständigen­ent­schädigungen. Als Faustregel sollten die Kosten für 2 Instanzen (also einschließlich der Berufungs­instanz) veranschlagt werden. Bei Streit­werten bis 8.000.- € übersteigen die denkbaren Kosten oft die streitigen Beträge. Ein Vermieterrechtsschutz bietet entsprechenden Versicherungs­schutz, da der Versicherer das Kosten­risiko eines Verfahrens trägt.
Der Nießbrauch ist das unver­äußerliche und unvererbliche absolute Recht, die Nutzungen einer fremden Sache, eines fremden Rechts oder eines Vermögens zu ziehen. Die häufigste Form des Nieß­brauchs ist ein lebenslanges Recht, eine Wohnung oder ein Haus zu bewohnen und alle Nutzungen aus dem Grundstück zu ziehen. Bewohnt der Nieß­brauch­berechtigte das Objekt nicht selbst, sondern ist Vermieter, ist der Rechts­schutz­vertrag auf den Nieß­brauch­berechtigten als Versicherungs­nehmer zu schließen. Die Mit­versicherung des Eigentümers im Zusammen­hang mit der Wohn­einheit gegenüber Dritten, z.B. WEG, ist dabei möglich. Das Innen­verhältnis Eigentümer zu Nieß­brauch­berechtigten ist jedoch nicht versichert.
In der Regel enthalten die Tarife einer Vermieter­rechts­schutz­versicherung einen Selbstbehalt. Je höher die Selbst­beteiligung desto geringer die Prämie. Da der Vermieter­rechtsschutz vor allem für die finanziellen Unwägbarkeiten eines ausgeprägten Rechts­streits gedacht ist, sind hohe Selbstbehalte mit niedrigeren Prämien sinnvoll.
Meist wird der vereinbarte Selbstbehalt bei der ersten Zahlung der Versicherungs­leistung einfach abgezogen. Da die Zahlung in der Regel direkt an den von Ihnen gewählten Rechtsanwalt erfolgt, wird dieser diesen Selbst­beteiligungs­betrag dann unmittelbar bei Ihnen einfordern.